In der Kita kinderzimmer wachsen auch die Großen.

Erfahrungen von Deinen zukünftigen Kolleg:innen in der Kita kinderzimmer zeigen am besten, was uns zu einem ganz besonderen Arbeitgeber macht. Wir nehmen Dich mit auf eine Reise zu einem großartigen Ort voller Abenteuer, Leidenschaft und ganz viel Expertise. Ein Ort zum Wachsen für Groß und Klein – versprochen! Und das allerbeste: Wir arbeiten für die besten Chefs der Welt. Finde heraus, ob Du Teil des Teams werden willst!

Erfahre aus erster Hand, wie sich der kinderzimmer Arbeitsalltag in unseren Kitas und im Büro gestaltet.

Julien Frese

Julien – Standortleitung im kinderzimmer Lohsepark

Ein kinderzimmer voller guter Laune und guter Ideen – erfahre mehr über Julien und sein Team

Meine eigene Tochter geht hier ja auch in die Kita. Und für mich als Vater ist es das beste Gefühl, wenn das Kind morgens begeistert auf seine:n Erzieher:in zurennt. Dann habe ich ein super Gefühl und kann mich guten Gewissens auf meine Arbeit stürzen.

Ein schicker Neubau in der Hafen City, die Elbe direkt vor der Tür und 23 kreative Köpfe, die den täglichen Wissensdurst von 120 kiziKindern stillen wollen – das ist der Arbeitsplatz von Julien – unserer Standortleitung im Lohsepark. Den Studienplatz in Journalismus schon in der Tasche, hat er sich in letzter Minute für die Ausbildung zum Erzieher entschieden. Das ist jetzt über 14 Jahre her…

Was machst Du im kinderzimmer?
Ich halte meinen Standort am Laufen – und dafür kümmere ich mich um Kinder, Eltern und Mitarbeiter:innen. Das heißt, ich bin zum einen operativ in unsere Prozesse im Kita-Alltag eingebunden, bin Ansprechpartner für die Eltern, kümmere mich aber auch um die Personalführung. Am meisten Spaß bereitet mir dabei das Thema Personalentwicklung. Das Team mit den richtigen Maßnahmen zu unterstützen und dann zu sehen, wie sie das Potenzial entfalten, was in ihnen steckt, macht mir richtig Freude.

Was macht Dein Team aus?/ Wer passt in Euer kinderzimmer?
Mein Team ist geprägt von dynamischen und starken Persönlichkeiten – mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Ideen. Es ist sehr individuell. Unsere Gruppen aber auch. Bei uns gehen verschiedene Nationalitäten, verschiedene Kulturen, verschiedene Typen Mensch ein und aus.

Wer zu uns passt? Menschen, die eigene Ideen haben und einen Rahmen suchen, in dem sie diese umsetzen können. Wer in der Kita nur nach Schema F arbeiten möchte, ist bei uns im Lohsepark nicht richtig. Und da bin ich auch nicht der passende Chef. Ich will nicht rumgehen und den Pädagog:innen sagen müssen, was zu tun ist. Es liegt mir am Herzen, dass sie das tun, was ihnen Spaß bereitet und ihren Stärken entspricht. Umso mehr Spaß haben dann auch die Kinder.

Welcher unserer kinderzimmer-Werte hat in Deinem Arbeitsalltag das größte Gewicht und warum?
Auf jeden Fall der Wert Fürsorge – Mein Job ist es, dafür zu sorgen, dass es den Menschen, die dieses Haus hier betreten, gut geht. Dass es wirklich ein zweites Zuhause ist. Denn wenn das Team gerne zur Arbeit kommt, überträgt sich das auch auf die Kinder.

Meine eigene Tochter geht hier ja auch in die Kita. Und für mich als Vater ist es das beste Gefühl, wenn das Kind morgens begeistert auf seine:n Erzieher:in zurennt. Dann habe ich ein super Gefühl und kann mich guten Gewissens auf meine Arbeit stürzen.

Was an Deiner Arbeit macht Dich am meisten stolz?
Mein Team. Ich bin für mein Team da, damit mein Team für die Kinder da sein kann. Wenn das läuft, und sogar während Corona, das macht mich schon sehr glücklich.

Und dass unsere Kita voll ausgebucht ist – und zwar auch bereits für die nächsten Jahre. Das heißt, es hat sich unter zufriedenen Eltern rumgesprochen, dass wir hier einen guten Job machen. Zufriedene Eltern heißt zufriedene Kinder, heißt zufriedene Mitarbeiter:innen. Und das macht auch die Führungskraft zufrieden ;-).

Was macht aus Deiner Sicht unser pädagogisches Konzept so besonders?
Definitiv die Freiheit. Unser Konzept ist nicht so starr sondern lässt in einem abgesteckten Rahmen viele Möglichkeiten zu, sodass sich die Pädagog:innen UND die Kinder im kinderzimmer entfalten können. Die Kinder bringen Themen ein, die sie aktuell interessieren, das Team greift es auf und gestaltet im Kita-Alltag Angebote dazu. Dadurch sind wir letztes Jahr innerhalb von drei Monaten zwischen Rittern und Burgen, Recycling und Dinosauriern gewechselt. Ich bin überzeugt, wenn die Inhalte Kinder und Pädagog:innen interessieren, dann können beide Seiten super profitierien, denn mit Spaß lernt jede:r am besten.

Was aus dem kinderzimmer hättest du früher zu Deiner eigenen Kindergartenzeit gerne gehabt?
Ich habe vor ein paar Jahren mit meiner früheren Erzieherin zusammen gearbeitet. Sie sagte mir “Julien, du warst damals kein einfaches Kind!”. Bei uns im kinderzimmer gibt es solche Aussagen nicht. Wir stigmatisieren nicht, weder bei den Mitarbeiter:innen, noch bei den Kindern. Seinen “Ruf weg haben” als Rabauke, als der, der ständig Mist baut, das gibt es bei uns nicht. Wir sind für alle Kinder da und holen sie genau dort ab, wo sie stehen, ohne sie in ein Schema zu pressen. Ganz egal, wo sie her kommen oder welchen Background sie haben. Das war damals zu meiner eigenen Kita-Zeit sicherlich anders.

Ach ja – und die Höhlenwände im Elementarbereich! Die hätte ich auch cool gefunden. Als Ort zum Klettern und auch als Rückzugsort für mich.

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Sylwia Kaiser

Sylwia – Standortleitung im kinderzimmer Bornheide

Eine Standortleitung mit einer Menge Berufserfahrung und eine Kita wie ein Paradies – das ist das kinderzimmer Bornheide.  

Ich durfte bei meinem alten Träger bereits Eröffnungen von zwei Kitas begleiten und wollte deswegen unbedingt wieder an einem neuen Projekt mitwirken. Es ist so schön, die Eltern und Kinder zu begleiten und neue Teams zu bilden. Das darf ich jetzt im kinderzimmer Bornheide tun.

Warum hast Du Dich für das kinderzimmer entschieden?
Ich war 14 Jahre bei einem ganz kleinen Träger, bei dem wir in mehreren altershomogenen Gruppen gearbeitet haben. Also für 1-jährige, 2-jährige… Während Corona durften wir die Kohorten mischen und mir ist aufgefallen, dass die Dynamik eine andere ist und die Kinder ganz neue Ideen und Ansätze für ihre Spiele entwickeln. Zum Beispiel gucken die Kleinen sich das Krabbeln von den Größeren ab. Auch die Großen profitieren von den Kleinen, wir Pädagogen, brauchen diese Prozesse nur wahrnehmend zu beobachten, zu begleiten und mit bedürfnisorientierten Materialien zu unterstützen.
Dann kam der Gedanke, dass ich etwas Neues ausprobieren möchte.
Mir ist die Online-Präsenz vom kinderzimmer aufgefallen und das Bewerbungsverfahren war anders als bei anderen Trägern. Ich habe mehrere Gespräche geführt und hatte das Gefühl, es wird sich Zeit genommen, um mich wirklich kennenzulernen. Auch die Digitalisierung, auf das das Kinderzimmer großen Wert legt, kannte ich in solchem Masse noch nicht. Ich finde es sinnvoll, auf Papier zu verzichten und nachhaltiger zu arbeiten.
Wer passt in Euer kinderzimmer?
In das kinderzimmer Bornheide passen Teamplayer. Mir ist der Zusammenhalt im Team wichtig, denn das transportieren wir an die Eltern und Kinder.
Wir suchen deswegen kreative, engagierte Menschen, die Neues schaffen möchten, Ideen mitbringen und bereit sind, an ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu arbeiten. Die ihre Arbeit nicht nur als Job, sondern als Berufung sehen. Wir wünschen uns intrinsisch motivierte Pädagogen, die die Kinder als Subjekte wahrnehmen, die ein Recht auf eigenständige Entfaltung der eigener Persönlichkeit haben.
Was macht das kinderzimmer Bornheide besonders?
Ich fühle mich hier wie in einem Paradies. Wir haben so ein cooles Außengelände, mit dem wir den Kindern eine tolle Naturerfahrung bieten können. Außerdem gibt es einen Bewegungsraum, Rollenspielräume und eine kiziThek. Unsere Räume sind hell, freundlich eingerichtet und mit hochqualitativen Materialien ausgestattet. Sie folgen einem klaren Konzept, in dem sich jedes Kind gut zurecht findet.
Was macht aus Deiner Sicht unser pädagogisches Konzept so besonders?
Das Konzept ist so, wie ich arbeiten möchte: bedürfnisorientiert. Es ist nicht starr vorgeschrieben, wann und wie lange welches Thema zu bearbeiten ist. Die Pädagogen haben viel Freiheit und können eigene Ideen einbringen. Damit die Hamburger Bildungsempfehlungen umgesetzt werden, arbeiten wir mit dem kiziPendium.
Außerdem finde ich unsere Akademie richtig toll. Kein anderer Träger bietet über 200 Weiterbildungsmöglichkeiten für seine Mitarbeiter. Auch das Onboarding kenne ich so nicht. Ich hatte einen sanften Einstieg, konnte in Ruhe ankommen und mich im Superhelden Camp an alle kinderzimmer Abläufe gewöhnen.

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Jessica Zielinski

Jessica – Erzieherin und stellvertretende Standortleitung kinderzimmer Oolsdörp

Für Kinder einen Ort der Entwicklung und Entfaltung schaffen – das ist Jessicas Mission im kinderzimmer Oolsdörp

Ein Moment, in dem mir auch ab und zu mal Tränen kommen: Wenn meine Kinder anfangen zu laufen und in der Kita ihre allerersten Schritte gehen. Diesen Moment zu begleiten, ist für mich immer total emotional.

Wir sind stolz, staatlich anerkannte Erzieherin und Sozialarbeiterin Jessica mit ihrem großen Herzen und einem Kopf voller bunter Ideen im kinderzimmer Oolsdörp an Bord zu haben. Dort ist sie sowohl in einer unserer Krippengruppen als auch als stellvertretende Standortleitung seit 2022 im Einsatz.

Was gefällt Dir an der Arbeit im kinderzimmer am besten?

Dass jeder Tag anders ist. Ich habe immer viel Abwechslung und kann den Alltag so gestalten, wie ich möchte. Dabei kann ich mich individuell entfalten und mich selber verwirklichen – und in der kiziCademy auch meinen Interessen nachgehen, weil das Angebot so groß ist.

Was sollte man mitbringen, um in Euer Team zu passen? 

Man sollte offen, ehrlich und kommunikativ sein. Nicht hinterm Rücken reden, sondern Dinge konstruktiv und direkt ansprechen. Denn nur so können wir alle besser werden. Und: Wir sind sehr humorvoll. Das eine oder andere Späßchen ist bei der Arbeit immer dabei. Wer also zum Lachen in den Keller geht, ist bei uns falsch.

Was ist das Wichtigste, das du von unseren kiziKindern bislang gelernt hast?

Jeder ist individuell und das ist gut so! Man sieht an den Kindern, wie bunt und vielfältig unsere Gesellschaft ist. Das macht die Arbeit im Alltag so spannend und besonders. Wenn man im Morgenkreis sitzt, jedes Kind seine Interessen einbringt und die Kinder dann untereinander auch miteinander agieren und von sich erzählen, bin ich total inspiriert.

Vor Kurzem hatten wir ein Fotoprojekt, bei dem wir diese Vielfalt für die Kinder bildlich machen wollten. Alle haben dafür Fotos von sich mitgebracht und sich gegenseitig gezeigt. Zu sehen, wie die Kinder sich dann für einander interessiert haben, war total schön.

Was ist das Herausforderndste an Deinem Job?

Ich habe sehr hohe Anforderungen an mich selbst. Das macht es manchmal schwierig, zu akzeptieren, dass man sich im Arbeitsalltag in der Krippe auch mal zurücknehmen muss und nicht die ganze Woche durchplanen und durchstrukturieren kann. Denn ich möchte ja auch die aktuellen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigen – und das heißt manchmal auch einfach die Kinder “Kind sein lassen”, obwohl man eigentlich ein bestimmtes Angebot geplant hatte.

Was war bislang Dein schönster kinderzimmer-Moment?

Zu sehen, wie meine Kleinen in den Ele-Bereich  wechseln. Wie sie gewachsen sind und sich entwickelt haben. Das ist so schön! Am Anfang konnten sie nicht sprechen, nicht laufen, sich nicht anziehen. Und sie bei all diesen wichtigen ersten Meilensteinen im Leben zu begleiten, ist ein großartiges Gefühl. Ein Moment, in dem mir auch ab und zu mal Tränen kommen: Wenn meine Kinder anfangen zu laufen und in der Kita ihre allerersten Schritte gehen. Diesen Moment zu begleiten, ist für mich immer sehr emotional.

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Janica

Janica – Auszubildende zur Erzieherin im kinderzimmer Schierenberg

Im kinderzimmer wachsen nicht nur die Kleinen – sondern auch die Großen

Insgesamt kann ich sagen, dass ich soooo gerne zur Arbeit komme! Wegen der Kinder und wegen der Kolleg:innen. Ich vermisse meine Kinder sogar im Urlaub und denke immer schon darüber nach, welche Angebote ich nach dem Urlaub machen könnte.

Janica macht im kinderzimmer ihre berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin. Die gelernte Sozialpädagogische Assistentin ist im Krippenbereich eingesetzt und betreut seit Anfang 2021 die kleinen Frösche am Standort Schierenberg. Hier haben aktuell 239 Kinder zwischen 0 und 6 Jahren ein besonders liebevolles zweites Zuhause. Nicht zuletzt durch Janica.

Warum hast Du Dich für das kinderzimmer entschieden?
Das hat sich eigentlich durch Zufall ergeben. Ich war gerade in der SPA Ausbildung, als ich im Supermarkt ein Plakat gesehen habe, dass das kinderzimmer Schierenberg gerade Personal sucht. Und da ich ohnehin gerade auch auf der Suche nach einem Arbeitgeber für nach meiner Ausbildung war, dachte ich, ich schaue mir das kinderzimmer ja mal an. Ich habe mich dann über den Träger informiert und das erste, was ich dachte, war “WOW: Die Räume! Die sind so hell, es sieht alles so modern aus!” Ich hatte einen super ersten Eindruck und habe mich dann einfach mal beworben. Direkt am nächsten Tag kam dann schon eine Antwort und eine Einladung zur Hospitation. Vor Ort hat es mir auf Anhieb gefallen und ich habe direkt zugesagt.

Und die Benefits gefallen mir auch super! Ich habe eine Freundin im kinderzimmer Lohsepark, mit der ich immer zusammen die Gratis Urban Sports Club Mitgliedschaft ausnutze und regelmäßig schwimmen gehe. Ich meine, wo gibt es das, dass man einfach umsonst schwimmen gehen kann? und die kostenlose Vollverpflegung ist auch praktisch. Denn ich habe eigentlich immer Hunger. Und in der Ausbildung zählt jeder Cent, den man sparen kann!

Was macht Deinen Standort besonders?
Mir persönlich fällt dazu ein, dass wir alle total lustig sind. Ich habe mit jedem einen anderen Insider, den man sich auf dem Flur zuruft und wir haben immer super viel Spaß bei der Arbeit. Wenn doch mal irgendetwas ist, wird das offen und direkt angesprochen. Auch unsere Leitung kann sehr gut kommunizieren. Sie meckert nicht, sondern bleibt immer sachlich und so weiß ich jederzeit, woran ich gerade bin.

Und dann haben wir auch noch wunderschöne und große Räumlichkeiten, zum Beispiel einen tollen Bewegungsraum und eine riesige KiziThek.

Was ist das wichtigste, das Du von einem unserer kiziKinder bislang gelernt hast?
Wie viel man zurückbekommen kann, wenn man für Andere da ist und sie unterstützt!
Die Kinder lassen mich einfach spüren, wie gerne sie bei mir sind, weil ich ihr sicherer Hafen bin – und das bedeutet mir so viel! Wenn Du so eine enge Bindung aufbauen kannst, ist das einfach eine Bestätigung, dass Du Deine Arbeit richtig gut machst. Und das bestärkt mich und lässt mich morgens freudestrahlend zur Arbeit kommen. Die Kinder geben mir das Gefühl, gesehen zu werden.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich soooo gerne zur Arbeit komme! Wegen der Kinder und wegen der Kolleg:innen. Ich vermisse meine Kinder sogar im Urlaub und denke immer schon darüber nach, welche Angebote ich nach dem Urlaub machen könnte.

Wenn Du Dir einen Ort auf der Welt aussuchen könntest, wo ein neues kinderzimmer eröffnet, in dem Du arbeiten würdest, wo wäre das?
In Grömitz an der Ostsee. Da nehme ich aber dann meinen ganzen Standort mit hin. Den reiße ich raus und setze ihn einfach direkt ans Meer! 🙂
Aber auch Ahrensburg wäre praktisch. Da wohnen ganz viele meiner Freude und da lässt es sich so schön leben. Da könnte das kinderzimmer doch auch mal einen Standort eröffnen.

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Christina Baal

Christina – Senior Manager Pedagogical Quality

Jede Menge Kita-Erfahrung gepaart mit viel Pädagogik-Know How und einer absoluten Leidenschaft für das was sie tut – das ist Kindheitspädagogin Christina

Ich möchte mit der Weiterentwicklung unseres pädagogischen Konzepts dazu beitragen, dass sich die Kinder in unseren Kitas optimal entfalten können. Mir liegt es am Herzen, dass sie auf eine spielerische Art und Weise lernen und dadurch eigenständig Kompetenzen entwickeln können.

Christina sammelte zunächst als Erstkraft in einer unserer Vorschulgruppen und später Standortleitung bei uns Kita-Erfahrungen und kümmert sich nun mit ihrem Team der pädagogischen Fachberatung um die Weiterentwicklung unseres pädagogischen Konzepts.

Warum hast Du Dich für den Job im kinderzimmer entschieden?
Weil ich unglaublich viel Spaß daran habe, die Zukunft der Pädagogik in unserem Unternehmen mit zu gestalten. Ich möchte mit der Weiterentwicklung unseres pädagogischen Konzepts dazu beitragen, dass sich die Kinder in unseren Kitas optimal entfalten können. Mir liegt es am Herzen, dass sie auf eine spielerische Art und Weise lernen und dadurch eigenständig Kompetenzen entwickeln können.

Wie war Dein Bewerbungsprozess?
Sehr angenehm! Ich war mir erst nicht ganz sicher, was mich in der neuen Funktion erwartet und ob die Stelle wirklich zu mir passt. Durch die sehr sympathischen Bewerbungsgespräche auf Augenhöhe konnte ich dann aber alle offenen Fragen klären und mich mehr und mehr mit den Aufgaben identifizieren.
Nicht zuletzt, weil ich den Eindruck gewann, mich in meiner Persönlichkeit dadurch extrem entwickeln zu können, was mir selbst sehr wichtig ist.

Wie sieht Dein Arbeitsalltag im kinderzimmer aus?
Mein Arbeitsalltag ist sehr vielfältig, was ich sehr schätze und was diesen Job so spannend macht. Ich beschäftige mich viel mit unserem pädagogischen Konzept und dessen Umsetzung in unseren Kitas. Als Ansprechpartnerin für unsere Mitarbeiter:innen teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen. Die Entwicklung und Begleitung von pädagogischen Projekten gehört ebenfalls zu meinem Arbeitsalltag. So habe ich die Möglichkeit, meine Ideen in die Unternehmensentwicklung einfließen zu lassen.

Was ist das Tolle an Deinem Job?
Dass ich die Pädagogik so gestalten kann, dass Kindern im kinderzimmer eine Lernwelt zur Verfügung gestellt wird, in der sie Erfahrungen fürs Leben sammeln können. Kinder sind unsere Zukunft. Deswegen bin ich glücklich, an der Gestaltung ihrer Entwicklung in unseren Kitas mitwirken zu können.

Was macht Dein Team aus?
Mein Team besteht ausnahmslos aus offenen und herzlichen Menschen. Die Zusammenarbeit bereitet wirklich viel Spaß. Jede:r bringt seine Expertise und bisherigen Erfahrungen ein – so entwickeln wir gemeinsam tolle neue Ideen und Projekte.

Warum passt das kinderzimmer besonders gut zu Dir?
Weil ich mich hier auch persönlich weiterentwickeln und meine Ideen einbringen kann. Ich erlebe das kinderzimmer wirklich als bestes zweites Zuhause und die Arbeit bringt riesigen Spaß.

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Nils Gastein

Nils – Erzieher im kinderzimmer Lohsepark

Job gesucht – zweites Zuhause gefunden. So geht’s Erzieher Nils im kinderzimmer

In der Ausbildung habe ich gelernt, dass man ein Angebot ganz genau durchplanen und strukturieren muss und dass es eben genau so dann auch ablaufen sollte. Aber das geht in der Realität oft gar nicht. Und das ist auch das Coole! Denn wenn die Kinder sich einbringen, kommen ganz unerwartete neue Ergebnisse raus.

Nils ist seit fast vier Jahren Erzieher im Ele-Bereich im kinderzimmer. Dass Nilpferde und Blauwale miteinander verwandt sind, ist nicht das Einzige, was ihm unsere KiziKinder in dieser Zeit beigebracht haben. Im Interview berichtet er von seinen Erfahrungen:

Wie sieht ein typischer Tag in Deinem kinderzimmer aus?
Ich hab sehr häufig Spätdienst, weil ich den besonders gerne mag und bin daher meistens erst zum Frühstück im kinderzimmer. Mein Tag startet also mit einem gemeinsamen Essen, danach gibt’s Angebote, ganz viel Action und – wann immer möglich – viel frische Luft.
Danach essen wir gemeinsam Mittag und machen anschließend erstmal eine Ruhepause, suchen zum Beispiel ein Hörspiel aus und kuscheln etwas. Danach gibt’s meistens ein bisschen Obst und weitere Angebote. Ich schaue dann auch in anderen Gruppen vorbei und frage, ob jemand Unterstützung braucht. Dadurch kenne ich eigentlich alle Kinder im Haus, auch in der Krippe. Dann gibts irgendwann Abendbrot und dann werden die Kinder abgeholt.

Auf was könntest Du im Job nicht verzichten?
Auf das Zusammenspiel mit den Kolleg:innen, auch außerhalb meiner eigentlichen Gruppe. Ich weiß zum Beispiel, wenn meine beiden Kolleginnen mal ausfallen, dass ich trotzdem nicht alleine mit meiner Gruppe bin. Ich kann mich immer darauf verlassen, dass Hilfe kommt, denn wir bieten uns hier immer proaktiv Unterstützung an und geben aufeinander Acht. Ohne diesen tollen Kollegenzusammenhalt wäre es ab und zu bestimmt schwierig. Aber meine Standortleitung kümmert sich darum, dass ich entlastet werde und dass es uns allen gut geht.

Was ist das Wichtigste, das Du von unseren kiziKindern bislang gelernt hast?
Dass man nicht immer alles planen kann. Flexibel und spontan sein ist im Kita-Alltag besonders wichtig. Die beste Planung bringt nämlich nichts, wenn die Kinder einen anderen Plan haben. Manchmal ist sogar weniger Planung besser, damit die Kinder sich entfalten können und ich besser auf sie eingehen kann.

In der Ausbildung habe ich gelernt, dass man ein Angebot ganz genau durchplanen und strukturieren muss und dass es eben genau so dann auch ablaufen sollte. Aber das geht in der Realität oft gar nicht. Und das ist auch das Coole! Denn wenn die Kinder sich einbringen, kommen ganz unerwartete neue Ergebnisse raus. Starr an seinem Plan festhalten ist da eher kontraproduktiv. Und das haben mir meine Kinder beigebracht.

Was war bislang Dein lustigster kinderzimmer-Moment?
Da gibts ne Menge! Wir haben hier immer sehr lustige Gespräche. Zum Beispiel, als eins meiner Kinder mir erzählt hat, dass es sich ein Geschwisterchen wünscht. Das hat ein anderes Kind mit gehört und sich gleich eingeschaltet, um dem anderen Kind detailliert den Prozess zu erklären, wie genau Kinder entstehen.

Lustig sind aber auch unsere Teamabende, neulich waren wir zum Beispiel Paint Ball spielen. Wir sind hier alle sehr fest zusammen gewachsen, auch privat machen wir viel. Lustigerweise kennen wir uns auch alle irgendwie schon von früher, waren auf der selben Schule, haben Verwandte oder gemeinsame Freunde. Wir alle hatten schon, ohne es zu wissen, vor der Arbeit eine Connection. Da lässt es sich natürlich besonders gut zusammenarbeiten.

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Katharina Rubner

Katharina – Senior Manager Operation Standard & Process

Kita-Alltag mal anders – Katharina berichtet von ihren Erfahrungen im kinderzimmer

Ich bin kein Typ, den du irgendwo reinsetzt, wo die Dinge schon total eingefahren sind. Ich will mitgestalten und mitwirken. Da bin ich hier genau richtig.

Wir sind happy, dass Powerfrau Katharina bei uns an Bord ist und als Area Managerin unseren Standortleitungen den Rücken frei hält. 2020 hat die Wirtschaftsingenieurin den Sprung ins kalte Pädagogik-Wasser gemeistert und ist heute zur absolute Expertin ihres Bereiches geworden.

Welcher unserer kinderzimmer-Werte ist für Deine tägliche Arbeit der wichtigste und warum?
Aufgeschlossenheit. Gerade da ich ursprünglich aus einer anderen Branche komme, war zu Beginn erstmal alles Neuland für mich im kinderzimmer. Hinzu kam, dass es meine Rolle noch gar nicht gab. Und man als Area Managerin jeden Tag mit so vielen verschiedenen Themen zu tun hat – sehr individuelle Herausforderungen je nach Standort oder Typ Mensch – dass es keine richtige Routine gibt. Da muss man den Themen einfach offen gegenüber treten.

Was ist für Dich das Besondere am kinderzimmer?
Wir sind so bunt wie unser K. Wir haben alle verschiedene Backgrounds, arbeiten aber alle für dieselbe Sache – und zwar mit einer unglaublichen Leidenschaft. Egal ob in den Kitas oder hier im Office, jede:r hat dieselbe Vision, nämlich den Kindern das beste zweite Zuhause zu bieten. Das hab ich tatsächlich noch nie vorher so erlebt, dass, egal in welcher Fachabteilung, alle wissen, WARUM wir das tun, was wir tun.

Und ich persönlich mag auch junge wachsende Unternehmen, die sich noch verändern. Ich bin kein Typ, den du irgendwo reinsetzt, wo die Dinge schon total eingefahren sind. Ich will mitgestalten und mitwirken. Da bin ich hier genau richtig.

Aus Deiner Sicht – wer passt ins kinderzimmer? Was sollten Deine idealen Kolleg:innen mitbringen?
Was einfach wichtig ist, ist Herzblut und dass diejenige oder derjenige für das brennt, was sie oder er tut. Denn das macht uns hier aus. Man muss Leidenschaft und Teamspirit mitbringen für das, was man macht. Dabei ist der Background zweitrangig.

Was außerdem speziell bei uns im Team wichtig ist: dass wir uns alle aufeinander verlassen können. Auch wenn jede:r seine:ihre eigene Area hat, arbeiten wir sehr vernetzt zusammen und unterstützen uns immer bedingungslos gegenseitig. Man muss definitiv bereit sein, über den Tellerrand hinauszuschauen.

Wenn Du Dir einen Ort auf der Welt aussuchen könntest, wo ein neues kinderzimmer eröffnet, in dem Du arbeiten würdest, wo wäre das?
Wahrscheinlich würden die meisten einen Ort im Süden auswählen, aber bei mir ist es definitiv Sankt Peter Ording! Ich bin totaler Nordsee-Fan und liebe das Meer und das Wasser. Das wäre schon cool, in Meernähe zu wohnen und zu arbeiten.

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Josephine Bekmann

Josephine – Senior Managerin Design & Construction

Kollegin Josephine berichtet von ihren Erfahrungen in einem der wohl spannendsten Tätigkeitsbereiche im kinderzimmer

Hier bei uns im kinderzimmer heißt es nie „Nein, das kannst Du nicht“. Du bekommst jede Chance, Deine Ideen umzusetzen!

Kaum jemand ist so direkt am Wachstum des kinderzimmers beteiligt wie unsere Kollegin Josephine. Seit 2019 ist sie als Senior Managerin Design & Construction mit an Bord und gestaltet unsere neuen Kita-Standorte mit.

Wie sieht Dein Job im kinderzimmer aus?
Kurz gesagt: Ich bin für die Neubauten und Renovierungen unserer Kitas verantwortlich. Das heißt, ich bin von den Mietvertragsverhandlungen bis hin zur Eröffnung eines neuen Standortes für die Bauanträge, Baugenehmigungen und auch die Ausführungspläne (also zum Beispiel die komplette Grundrissplanung) zuständig.
In Zusammenarbeit mit externen Architekt:innen, der Bauleitung und den Behörden betreue ich dabei unsere Baustellen und erarbeite dann zusammen mit unserer Innenarchitektin von Cramer die Inneneinrichtung und den Möblierungsplan.

Welcher unserer kinderzimmer-Werte ist für Deine tägliche Arbeit am wichtigsten und warum?
Inspirierend! Dieser Wert liegt mir persönlich besonders am Herzen. Meine Kolleg:innen und meine Vorgesetzte haben mich von Tag eins im kinderzimmer immer sehr inspiriert. Von ihnen habe ich viel gelernt und mich selbst dadurch stark weiterentwickelt.
Allgemein gibt es hier im kinderzimmer aber super viele inspirierende Persönlichkeiten. Jede:r bringt seine:ihre eigene Expertise und individuellen Erfahrungen mit und davon profitieren wir alle im Arbeitsalltag enorm.

Was macht das kinderzimmer für Dich besonders?
Wir sind jung und dynamisch – und zwar nicht nur unser Team, sondern das ganze Unternehmen. Wir sind sehr anpassungsfähig und reagieren schnell und kreativ, beispielsweise auf neue Auflagen der Stadt oder der Behörden. Bei uns verändert sich gerade viel, das ist nicht für jede:n was. Gleichzeitig bietet das aber auch super viele Chancen. Denn bei uns gibt es kein “Das haben wir schon immer so gemacht. Das bleibt jetzt auch so”.

Welche Herausforderungen bringt Dein Job mit sich?
Zum einen die Tatsache, dass es bei mir im Job keine richtigen Routinen gibt. Denn jeder Standort ist anders, die Auflagen sind sehr streng und individuell und beim Bau der Kitas können viele unvorhersehbare Dinge passieren. Deshalb ist bei mir jeder Tag anders und ich muss mich, meistens unter Zeitdruck, in die jeweiligen Thematiken schnell neu einarbeiten.

Und dann kommt da noch dazu, dass auf den Baustellen doch noch eine ganz schöne Männerdomäne herrscht. Da hat man es als Frau nicht immer leicht, aber ich weiß mich durchzusetzen.

Auf was kannst Du im Job nicht verzichten und wieso?
Da fällt mir nichts Materielles ein, denn das sind auf jeden Fall meine Kolleg:innen. Weil sie mich aufmuntern, auffangen, Sparring bieten und wir uns immer super austauschen können.

Welchen Geheimtipp würdest Du Bewerber:innen für einen Job im kinderzimmer geben?
Wenn Du Lust hast, Dich zu entwickeln und dafür offen bist, Dinge mitzugestalten, dann hast Du bei uns die Gelegenheit dazu. Hier im kinderzimmer ist (fast) alles möglich, wenn Du es möchtest. Es gibt überall Chancen, um weiterzukommen. Wer das möchte, kann sich hier regelmäßig neu erfinden, in neue Rollen schlüpfen und Verantwortung übernehmen. Im kinderzimmer heißt es nie “nein, das kannst du nicht”, sondern Du bekommst jede Chance, Deine Ideen umzusetzen.

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Swetlana Lehr

Swetlana – Standortleitung im kinderzimmer Eilbekpark

Nach 16 Jahren Erfahrung im Berufsleben endlich die Berufung gefunden

Ohne die Eltern können wir mit den Kindern nicht arbeiten. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass wir das Beste für das Kind wollen. Deshalb versuche ich, die Eltern ganz eng mitzunehmen in unseren Kita Alltag und unsere pädagogische Arbeit.

 

Swetlana arbeitet in einer unserer Krippengruppen und nebenbei als stellvertretende Standortleitung. Erzieherin werden – das war schon als Kind ihr Traum. Trotzdem entschied sie sich nach der Schule für eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten. Nach 16 Jahren im Beruf nahm sie ihren Mut zusammen und bewarb sich noch einmal für eine Ausbildung. Diesmal zur Erzieherin. Seit diesem Tag ist Swetlana ein großartiger Teil vom kinderzimmer.

Was ist das Beste an Deinem Job im kinderzimmer?
Das sind die Kinder! Ich habe so viele unterschiedliche Persönlichkeiten kennengelernt – das inspiriert mich. Sie zu begleiten und zu sehen, wie sie sich noch weiter entfalten, bereitet mir täglich Freude. Und wenn die Kinder dann vom Krippen- in den Elementarbereich wechseln und mich trotzdem jeden morgen begrüßen, freue ich mich noch mehr.
Was mir aber auch besonders viel Spaß bringt, ist die Elternarbeit. Denn ohne die Eltern können wir mit den Kindern nicht arbeiten. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass wir das Beste für das Kind wollen. Deshalb versuche ich, die Eltern ganz eng mitzunehmen in unseren Kita Alltag und unsere pädagogische Arbeit. Wichtig dabei: Offen zu sein, egal, aus welcher Kultur sie kommen oder welche Erfahrungen sie bereits mitbringen.

Was ist für Dich das Besondere an unserem pädagogischen Konzept?
Die Selbstbestimmung! Und diese schon ganz früh bei den Kindern zu fördern. Auch im Krippenbereich können die Kinder bei uns ihren Tagesablauf mitgestalten und werden ganz aktiv mit in Entscheidungsprozesse einbezogen. So lernen sie von Klein auf Stopp zu sagen. Sie entscheiden beim Essen selbst, was sie probieren möchten oder wer aus dem Team heute wickeln darf.

Was macht aus Deiner Sicht das kinderzimmer zu einem besonderen Arbeitgeber? Warum bist du hier?
Nach 16 Jahren im Berufsleben habe ich mich endlich getraut, meinen Traumjob zur Erzieherin zu erlernen. Dabei hat das kinderzimmer mich von Anfang an unterstützt und mir einen Ausbildungsplatz als BWBlerin, also für die berufsbegleitende Weiterbildung zur Erzieherin, angeboten. Als es dann auf meine Abschlussprüfungen zuging, standen mein ganzes Team und auch meine Führungskraft hinter mir und haben mir bei meiner Prüfungsvorbereitung geholfen. Als die Ausbildung dann vorbei war, dachte ich: “YES, jetzt mache ich endlich, was ich immer wollte!” Das ist mittlerweile über fünf Jahre her und ich bin jeden Tag happy darüber. Dass ich jetzt sogar auch stellvertretend die Leitung meines Standorts übernehmen kann, finde ich großartig. Ich dachte immer, ich mache die Ausbildung zur Erzieherin und dann arbeite ich eben einfach, aber im kinderzimmer gibt es ständig neue Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln – es ist nie Stillstand.

Wenn Dein Job ein Film wäre, welchen Titel würde er tragen?
Da muss ich sofort an die Minions denken! An eine große Gruppe von Menschen, die zusammen sein wollen, die sich zwar auch mal streiten, aber vor allem ganz viel Spaß haben, Quatsch machen und zusammen lachen. Minions passt zu unserem Standort und auch zu mir und meinem Leben.

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Jeany Dick

Jeany – Standortleitung kinderzimmer Bergstedter Scheune

Natur pur und ein Team, das zusammenhält, wie Pech und Schwefel – das gibt’s im kinderzimmer Bergstedter Scheune

Hier kann man so sein, wie man ist, auch als Pädagog:in. Wir arbeiten zwar nach den Hamburger Bildungsempfehlungen, haben aber so viele Materialien hier und können so viel von uns selbst einbringen, dass wir trotzdem unendlich viele Möglichkeiten haben, unseren pädagogischen Alltag zu gestalten.

Jeany leitet unser kinderzimmer Bergstedter Scheune. Unsere ehemalige Scheune am Waldrand in Bergstedt bietet 122 Kindern und 20 Pädagog:innen einen liebevollen Ort zum gemeinsamen Wachsen. Was macht den Standort einzigartig? Jeany verrät es uns:

Was würde Dein Team über Dich als Standortleitung erzählen?
Ich glaube, mein Team würde sagen, dass ich immer ein offenes Ohr für sie habe und sie immer mit allen Themen zu mir kommen können. Außerdem mache ich viel Quatsch mit, aber mir sind auch Regeln und deren Einhaltung wichtig.

Welche Herausforderungen bringt Dein Job mit sich?
Die Wünsche der Kinder, Eltern UND Pädagog:innen unter einen Hut zu bekommen. Bei aktuell 122 Kindern und 19 Kolleg:innen kann das manchmal herausfordernd sein.
Meine Aufgabe liegt dann auch darin, zwischen den Eltern und Pädagog:innen zu vermitteln, damit die Kindern den größten Nutzen daraus ziehen können.

Was macht Dein Team besonders?
Wir sind ein großartiges und buntes Team – und definitiv mehr als nur Arbeitskollegen. Wir sind eher wie eine zweite Familie. Nach Konzepttagen gehen wir zum Beispiel zusammen essen und die Teammitglieder untereinander sehen sich nochmal häufiger nach der Arbeit. Es sind richtige kleine Freundschaften entstanden.

Aber auch bei der Arbeit selbst wird bei uns das “WIR” groß geschrieben! Wir unterstützen uns immer gegenseitig. Wenn man lieber allein arbeitet, anstatt im Team, dann passt man nicht in die Bergstedter Scheune. Bei uns ist es selbstverständlich, auch mal in den anderen Gruppen auszuhelfen und das ist für niemanden ein großes Problem. Die Kolleg:innen regeln das oft sogar schon untereinander, ohne dass ich eingreifen muss.

Was begleitet Dich täglich bei der Arbeit?
Wenn ich durchs Hause gehe, sehe ich viele glückliche Kinder, die neue Erfahrungen machen und sich ausleben können und Kolleg:innen, die mit Herzblut und Engagement dabei sind.

Ansonsten begleitet mich mein liebster Superheld Know Howdy, unser Superheld für den Bildungsbereich Natur, Umwelt und Technik, auf meinem Laptop 🙂 Als ehemalige Scheune mit großem Außengelände und Wald in der Nähe, den wir viel mit den Kindern erkunden, passt das auch besonders gut.

Warum passt das kinderzimmer so gut zu Dir?
kinderzimmer ist ein super Arbeitgeber für alle, die eine Ausbildung oder ein Studium nicht als Endstation sehen, sondern sich immer weiter entwickeln wollen. Und das trifft auf jeden Fall auch auf mich zu: Ich brauche immer wieder die Möglichkeit, Neues zu erlernen.

Ich habe neben der Arbeit im Gruppendienst mein Studium zur Kita Leitung absolviert und wurde hierbei vom kinderzimmer immer unterstützt. Außerdem konnte ich auch schon an ganz vielen Fortbildungen in unserer KiziCademy teilnehmen, die allen Pädagog:innen offen steht.

Was mir darüber hinaus am kinderzimmer besonders gefällt: Hier kann man so sein, wie man ist, auch als Pädagog:in. Wir arbeiten zwar nach den Hamburger Bildungsempfehlungen, haben aber so viele Materialien hier und können so viel von uns selbst einbringen, dass wir trotzdem unendlich viele Möglichkeiten haben, unseren pädagogischen Alltag zu gestalten. Ich habe zum Beispiel einen neuen Kollegen, der ist ein totaler Waldpädagoge und gestaltet gerade ständig großartige und liebevolle Angebote draußen und plant immer unsere Waldausflüge. Diese Möglichkeiten bietet kinderzimmer jedem, der sich einbringen will.

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Olga Reis

Olga – Pädagogische Fachberatung

Niemand kennt das kinderzimmer so gut wie sie – was Olga nach 9 Jahren erzählt

Ich bin seit 2004 im Beruf und seit dem 01. September 2014 beim kinderzimmer. Ich bin in der CitySüd eingestiegen und damals gab es nur 4 Standorte bei kinderzimmer. Als Pädagogin habe ich 2 Standorte mit eröffnet, als Fachberatung folgten viele weitere. Zudem habe ich mit kinderzimmer-Unterstützung Zusatzqualifitkationen als Fachkraft für Kleinstpädagogik, Elternberaterin, Personal Coach und Fachberatung für Kitas gemacht.

Warum hast Du Dich für den Job im kinderzimmer entschieden?
Ich habe mich in das Raumkonzept verliebt. Die Räume waren so voller Luft und Licht und liebevoll eingerichtet, dass ich dachte, hier muss ich bleiben.

Was schätzt Du besonders am kinderzimmer?
Die pädagogischen Freiheiten. Und die Unterstützung, mich fachlich weiter zu entwickeln. Ich konnte mit der Unterstützung vom kinderzimmer vier Zusatzqualifikationen machen: Als Fachkraft für Kleinstkindpädagogik, Elternberaterin, Personal Coach und Fachberatung für Kitas.

Wie sieht Dein Arbeitsalltag im kinderzimmer aus?
Als Fachberatung decke ich konzeptionelle Weiterentwicklung, Evaluation, Beratung und Begleitung ab. Im Alltag heißt das in 11 Kitas, für 200 – 300 Menschen da zu sein und zu überlegen, was die Menschen vor Ort brauchen, um die besten Erzieher für die Kinder zu sein.

Warum passt das kinderzimmer besonders gut zu Dir?
Ich bin quasi wie das Regal von kinderzimmer. Klar strukturiert, transparent und meine Kolleg:innen wissen immer, was drin steckt.

Was macht Dir an Deinem Job am meisten Spaß?
Besuche in Standorten sind für mich das reale Leben. Deswegen bin ich Fachberatung: Damit wir für jedes Kind seinen Platz im Leben finden.
Außerdem plane und entwickle ich total gerne Konzepttage. Wenn ich Konzepttage durchführe, sehe ich das ganze Team und wie es sich entwickelt hat.

Was ist das Wichtigste, das Du von einem unserer kiziKinder bislang gelernt hast?
Was ich in meiner Zeit als Erzieherin sehr geschätzt habe, ist, wie unglaublich vielfältig das Denken eines Kindes ist und wie unglaublich fähig sie sind, sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden und wie viele Sprachen sie sprechen. Sie teilen uns durch ihr Verhalten mit, was sie brauchen.

Was macht aus Deiner Sicht unser pädagogisches Konzept so besonders?
Bei kinderzimmer wird nicht vorgegeben, welche Themen zu bearbeiten und was zu welcher Jahreszeit zu tun ist. Als Pädagog:in habe ich die Freiheit zu entscheiden, welche Fragen die Kinder beschäftigen und wie wir diese in Projekten aufnehmen können.

Was war Dein schönster Moment im kinderzimmer? 
Die Neueröffnung von Seebek im Mai 2016: Wir hatten mit dem zukünftigen Team und der Standortleitung mehrere Teammeetings im März und April und haben uns schon mit Spannung auf die Neueröffnung vorbereitet. Fast 90 Kinder sollten ein zweites Zuhause entdecken und wir waren gespannt, wie in vier Krippengruppen und in einer Elementargruppe die neuen Räume, das neue Spielzeug und die durchstrukturierten Eingewöhnungspläne ankommen und umgesetzt werden. Es waren sehr herausfordernde erste Wochen mit vielen schönen Ereignissen und Erinnerungen. Ich würde es jederzeit nochmal tun, denn ich hatte großartige Kolleg:innen, mit denen es möglich war, einen Standort zum Leben zu erwecken.

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Claudia Prüßing

Claudia – Duale Studentin im kinderzimmer Süderfeldpark

Praxispartner gesucht? kinderzimmer gefunden!

Als ich nach einem Praxispartner für mein duales Studium gesucht habe, habe ich kinderzimmer kennengelernt und war verliebt. Ich lerne mit jedem Tag mehr und die Modernität und Offenheit passen genau zu meinem Arbeitsstil.

Was macht Dein Team am Standort aus?
Vielseitigkeit und Akzeptanz. Wir sind grundlegend unterschiedliche Charaktere, aber das macht unser Zusammenspiel so aufregend. Manchmal gibt es Differenzen, aber es ist immer Raum, um Probleme anzusprechen und Feedback zu geben.

Warum hast Du Dich für den Job im kinderzimmer entschieden?
Ich kannte kinderzimmer schon durch einen familiären Background. Für mein duales Studium habe ich einen Praxispartner gesucht, kinderzimmer kennengelernt und war verliebt.

Was ist das Wichtigste, das Du von einem unserer kiziKinder bislang gelernt hast?
Da gibt es viel. Akzeptanz, Geduld, Neugier. Seit dem ich intensiv mit Kindern zusammenarbeite, denke ich manchmal selbst anders über die Erde nach und freue mich schon, wenn mal ein Schmetterling vorbeifliegt.
Wir haben ein Kind in der Gruppe, das fragt jedes Kind am Anfang der Woche: War Dein Wochenende schön? Dieses Interesse an anderen Menschen ist so schön. Da merkt man, dass man gleich etwas zurückbekommt. Außerdem gibt es keine dummen Fragen und keine dummen Antworten.

Was macht Dir an Deinem Job am meisten Spaß?
Ich plane total gerne Angebote. Ein Highlight war dabei zum Beispiel der Themenmonat “Tiere auf der Welt”. Da haben wir mit den Kindern zusammen eine Weltkarte und Tiersticker gebastelt und dann gemeinsam besprochen, wo die Tiere hingehören. Danach waren wir in Hagenbecks Tierpark und haben uns die Tier-Sticker mal live und in Farbe angeschaut.

Was war Dein schönster Moment im kinderzimmer?
Das war bei meinem ersten Entwicklungsgespräch, das ich selbst geleitet habe. Es ging um das erste Kind, mit dem ich in der Kita in Berührung gekommen bin. Und die Mutter hat erzählt, dass das Kind Zuhause erzählt, wie gerne es in die Kita geht und wie viel Spaß es hat und dass es meine Kollegin und mich gerne hat. Das war ein großes Kompliment für meine Arbeit.

Was sind Deine Ziele für Deine berufliche Zukunft im kinderzimmer?
Ich wünsche mir, meine pädagogische Haltung weiterentwickeln zu können, weil ich noch sehr viel lerne. Längerfristig ist mein Ziel: Standortleitung. Diesen Wunsch habe ich schon seit ich 15 bin.
Ich wollte prinzipiell immer Kinderärztin werden, aber ich war ziemlich realistisch, dass es kein Abitur mit 1,0 wird. Ich möchte gerne mit Kindern arbeiten und weiß auch, dass mich die Themen Management und Führung interessieren. Das hat mich am dualen Studiengang Sozialpädagogik und Management so gecatcht. Und dann war mir klar: Das wird es!
Was mir wichtig war, ist, dass ich selbst in der Kita bin und selbst Windeln wechsle und Dokumentationen schreibe und von der Pike auf dabei bin. Ich habe mir immer gedacht, wie soll ich eine Kita führen, wenn ich selbst nicht weiß, was die alltäglichen Herausforderungen sind und wie es sich in der Situation anfühlt. Beim dualen Studium lernt man von Anfang an alles.

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Martina Riedl

Martina – Standortleitung im kinderzimmer Brunnbach

Unser Kita-Alltag in München: Eine riesen Gaudi mit ganz viel Leidenschaft für gute Pädagogik

Ich kämpfe wie eine Löwin dafür, dass es meinem Team gut geht. Dass wir gute Rahmenbedingungen bieten und vielseitige Materialien für erstklassige Pädagogik haben. Denn die Pädagogik steht bei mir ganz, ganz oben und ich weiß genau, wo ich mit meinem Team hin will, was die Kinder und auch die Eltern brauchen.

Erzieherin und qualifizierte Kita-Leiterin Martina gehört in unserem kinderzimmer Brunnbach in München quasi zum Inventar. Seit Standorteröffnung ist die Vollblutpädagogin mit an Bord und hat dort ein großartiges Team aufgebaut, mit dem sie nun aktuell 66 Kinder betreut. Wie sieht unser Kita-Alltag in Süddeutschland aus?

Warum bist Du zu uns ins kinderzimmer gekommen?

Es war vor allem die Neugierde auf einen neuen, in München noch unbekannten, Träger. Ich wollte nochmal in meinem Alter ein größeres Haus mit eröffnen. Nochmal eine neue Herausforderung, ein neues Team aufbauen und meine Erfahrungen und mein Wissen einbringen. Ich war bei meinem alten Träger eigentlich zufrieden. Ich hatte nicht vor, zu wechseln, aber die neue Herausforderung hat mich dann doch gereizt. Und das tolle moderne Haus mit dem schönen Garten war am Ende natürlich auch ein Pluspunkt.

Was macht aus Deiner Sicht unser pädagogisches Konzept so besonders?
Es ist sehr bunt. Und will die Stärken der Kinder hervorheben, nicht die Schwächen. Das entspricht auch meinem Naturell – da laufe ich zur Höchstform auf und versuche Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Stärken zu stärken und die Kinder bestmöglich zu fördern und zu unterstützen. Denn das ist meine Berufung: Das Beste für die Familien zu gestalten. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern. Und das kinderzimmer mit seinem kiziPendium ermöglicht mir das. Denn es gibt uns Möglichkeit, eine Pädagogik der Vielfalt zu leben und individuell und situativ auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder einzugehen. Ich kann dabei Elemente aus der Montessori oder Waldorf Pädagogik, aber auch viel meiner eigenen Persönlichkeit und meinen Erfahrungen einbringen. Und das brauchen die Kinder. Denn jede:r Pädagog:in hat ihre oder seine Stärken, wie die Kinder auch, und die machen wir uns zunutze und geben sie an die Kinder weiter.

Das “Bunt” kann man ja auf alles übertragen. Wir als Gesellschaft sind ja auch bunt. JEDE:R ist bei uns willkommen, egal welche Kultur, Hautfarbe oder Nationalität. Wir wollen für alle da sein, egal welche Hintergründe da sind. Das ist für mich das kinderzimmer Konzept.

Gab es im kinderzimmer einen Moment, der Dich besonders gefordert hat?
Die Anfangszeit war herausfordernd. Strukturen aufbauen in einem ganz neuen Haus, verlässliche Regeln etablieren, als Team zusammenwachsen – das bringt jeder Neuaufbau einfach mit sich und muss sich erst festigen. Dabei hilft es, dass ich ein klares Ziel vor Augen habe: Ich sehe meine Einrichtung auch als Familienzentrum. Ich habe immer eine offene Tür, denn die Eltern sollen das Gefühl haben, mit ALL IHREN Anliegen zu mir kommen zu können. Ich möchte sie unterstützen und für sie da sein. Und ein großes soziales Netzwerk aufbauen – zum Beispiel durch Kooperationen zur Frühförderstelle, Ergotherapeut:innen und Logopäd:innen. Sodass wir mit Hilfe von Expert:innen eine angstfreie und spielerische therapeutische Unterstützung für die Eltern im Haus bieten können.

Was macht Dein Team am Standort aus?
Mein Team ist einfach GROßARTIG.. Die sind füreinander da, miteinander da. Es ist ein schönes Gefühl, jeden Tag in der Früh zu kommen. Ich sehe (meistens) lächelnde Gesichter beim Kommen und beim Gehen! Was uns vereint, ist definitiv die Liebe zum Beruf und ganz viel Herzblut! Und natürlich ein ausgeprägter Teamgeist. Denn nur “Gemeinsam sind wir stark” ist meine Devise, schon meine ganze Berufslaufbahn. Darauf achte ich auch besonders in meinem Team. Dieses menschliche und füreinander da sein ist mir als Leitung enorm wichtig, Einzelkämpfer passen nicht zu uns. Klar, wir wissen alle, dass der Fachkräftemangel enorm ist. Trotzdem suche ich nur Kolleg:innen, die Lust, Feuer und ganz viel Herzblut mitbringen für unseren Beruf.

Was würde Dein Team über Dich als Standortleitung erzählen?
Dass ich zu 1000% immer für sie da bin, rund um die Uhr. Sie können mit allen Anliegen zu mir kommen und ich finde immer irgendeine Lösung. Ich kämpfe wie eine Löwin dafür, dass es meinem Team gut geht. Dass wir gute Rahmenbedingungen bieten und vielseitige Materialien für erstklassige Pädagogik haben. Denn die Pädagogik steht bei mir ganz, ganz oben und ich weiß genau, wo ich mit meinem Team hin will, was die Kinder und auch die Eltern brauchen. Die Zufriedenheit aller in der Einrichtung und die mit uns zu tun haben ist mir immer sehr wichtig.

Aber auch, dass ich sehr konsequent und einfordernd sein kann. Ich verlange viel von mir selber und von meinem Team, zum Wohle der Kinder und aller Beteiligten im kinderzimmer, mit dem Grundsatz von “Geben und Nehmen”. Vor allem, dass wir zu jeder Zeit unsere Vorbildfunktion erfüllen, dass wir stets professionell auftreten und die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern auch leben – auf Augenhöhe.

Wenn Du einen Tag lang die Geschäftsführerin vom kinderzimmer wärst, was würdest Du machen?
Ich würde die Standortleitungen noch mehr empowern und sie noch stärker in alle Projekte involvieren, die für den Kita-Alltag und dem Wohlergehen aller wichtig sind. Zum Beispiel zum Thema Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung, gute, sinnvolle Ausstattung, Naturpädagogik – Themen, die mir besonders am Herzen liegen. Ich brauche z.B. Pflanzen im Haus und grün um mich herum. Wir leben in und mit der Natur. Unser tolles Außengelände und die Umgebung bieten uns bereits zahlreiche Möglichkeiten, uns mit der Natur auseinanderzusetzen. Und ich würde versuchen es noch stärker im kinderzimmer Konzept zu verankern. Die Kinder leben ja auch mit der Natur, sie beobachten den Frühling, wir säen und ernten und sehen tagtäglich die Veränderungen. Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit (z.B. Verzicht auf Plastiksachen), gesunde, vollwertige Ernährung und Naturerlebisse sind so wichtige Bausteine für die Zukunft der Kinder.. Dies zu fördern und zu stärken, ist mir persönlich ganz wichtig und ich würde es gemeinsam mit dem kinderzimmer weiter vorantreiben und ausbauen.

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Hanna Franz

Hannah – Vorschullehrerin im kinderzimmer Rübenkamp

Von A wie Achtsamkeit bis Z wie Zahnputzhits: Vorschullehrerin Hannah erzählt vom bunten Kita-Alltag

Seit 2019 ist mein Arbeitsplatz im kinderzimmer inmitten von Bügelperlen, Fingerfarbe, dem Känguru Song in Dauerschleife, spezifischem Fachwissen über Dinos, den liebsten Umarmungen und strahlenden Kinderaugen. In dieser Zeit hat sich für mich der Slogan “Ein zweites Zuhause” definitiv bewahrheitet. Ich liebe es, mit kinderzimmer zu wachsen und mich über die Jahre weiterzuentwickeln.

Warum hast Du Dich für das kinderzimmer entschieden?

Ich war mit 15 das erste Mal in Hamburg und wusste, dass ich irgendwann hier leben möchte. Nach meinem Kindheitspädagogik-Studium in Bayern bin ich auf das kinderzimmer gestoßen. Ich dachte, diese Kita sieht richtig nach mir aus, das professionelle Design der Website hat mich begeistert und die Stelle als Vorschullehrerin entsprach genau meinem Studium. Als ich gesehen habe, dass eine Videobewerbung möglich ist, habe ich mir meine Gitarre geschnappt und “Home” gesungen – passend zum Motto, ein zweites Zuhause zu bieten. Als ich dann im Standort war, hat es einfach sofort Klick gemacht.

Was macht aus Deiner Sicht unser pädagogisches Konzept so besonders?

Wir orientieren uns mit unserem kiziPendium an den Hamburger Bildungsempfehlungen und machen das Konzept mit den kiziHelden greifbar. Trotz des Bildungsplans ist immer genug Raum für eigene Ideen und Themen, sodass wir jederzeit auf die Interessen der Kinder eingehen können. 

Was an Deiner Arbeit macht Dich am meisten stolz?

Am meisten machen mich Momente stolz, in denen ich merke, die Kinder haben etwas für sich mitgenommen. Ich habe eine Achtsamkeits- und Kinderyoga-Ausbildung gemacht und mich erfüllt es, dass ich so viel bewegen kann – gerade in Hinblick auf ein „gesundes Mindset“. Wie schön, wenn 5-jährige schon Dinge lernen, die ich jetzt erst als Erwachsene richtig begriffen habe. Ich wurde letztens von einem Kind gefragt, ob wir in der Vorschule lernen, gute Tage zu haben. Darauf habe ich geantwortet, dass wir lernen, das Gute aktiv in jedem Tag zu sehen.

Was war Dein schönster Moment im kinderzimmer?

Mit am schönsten war das kiziWunderland – unsere “Geburtstagsfeier” zum 10-jährigen Jubiläum des kinderzimmers. Ich hatte so viel Spaß mit meinen Kolleg:innen, wir erzählen heute noch davon. Überall waren nur kiziMenschen und der Tag war geprägt von Teamspirit.

Wie kann man sich einen typischen Tag in der Vorschule vorstellen?

Ein typischer Vorschultag startet mit einer ganz individuellen Begrüßung jedes Vorschulkindes an der Tür. Wenn alle Kinder entspannt angekommen sind, starten wir jeden Morgen mit einer kleinen Frühsport-Einheit fit in den Vorschultag. Danach singen wir im Morgenkreis unser Lied „Heute wird ein schöner Tag“ und suchen uns gemeinsam eine Affirmation für den Vorschultag aus, wie zum Beispiel „Ich kann das“ oder „Ich bin mutig“.

Nach dem gemeinsamen Frühstück putzen wir mit unserem Lieblingszahnputzhit „Hacki Backi“ unsere Zähne und arbeiten an einem Projekt – gerade ist es „Mein Körper“. Dazu experimentieren wir, machen Gesprächsrunden, informieren uns in der KiziThek über Bücher zum Thema und die Vorschulkinder präsentieren etwas Passendes.

Unsere Handpuppe Clara erklärt dann die täglichen Aufgaben im Vorschulheft. Das können Schwungübungen, einfachen Zahlen-, Mengen- und Buchstabenaufgaben und freien Gestaltungsaufgaben sein.

Zwischendrin ist natürlich auch ganz viel Zeit für Freispiel mit unseren tollen Spielmaterialien im Gruppenraum, im Garten oder im Bewegungsraum. Nach dem Mittagessen entspannen wir uns immer etwas bei einer Geschichte, Traumreisen, entspanntem Zeichnen zu Klaviermusik oder Ähnlichem.

Am Ende des Tages findet der Abschiedskreis statt, in welchem jedes Kind einmal den schönsten Moment des Tages mit allen teilen darf und wir dann gemeinsam noch mit der Gitarre an unserem „Lagerfeuer“ unser Abschiedslied singen.

Einmal in der Woche haben wir auch einen Ausflugstag, an welchem wir die coolsten Spots Hamburgs mit den Vorschulkids auschecken, meist passend zu aktuellen Projekten.

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Özge Usta

Özge – Standortleitung im Vogelkamp

Wie kunterbunt das kinderzimmer Vogelkamp ist und was  kindzentriertes Arbeiten wirklich heißt

Ich bin nach meiner Ausbildung zur Erzieherin gleich im kinderzimmer gestartet. 2019 habe ich dort als Vorschullehrerin angefangen, dann die Stellvertretung im kinderzimmer Heidbrook übernommen und bin dann in meinem 3. Jahr zur Standortleitung im kinderzimmer Vogelkamp geworden.

Was machst du im kinderzimmer?

In erster Linie bin ich für die Organisation und Verwaltung der Kita von vertraglichen Themen bis hin zur Essensbestellung verantwortlich. Da wir ein kleines Haus sind, bin ich natürlich auch in den Gruppen aktiv. Ich leite das Team und bin Ansprechpartnerin für die Eltern. Jeder Tag sieht anders aus und die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich.

 

Was macht Deinen Standort aus?

Wir sind ein kleines Team und betreuen 3 Gruppen. Dadurch ist es sehr familiär und das Team sehr gut aufeinander abgestimmt. Die Kinder kommen aus verschiedenen Nationen und sind kunterbunt – wie auch unser Team. Wir feiern deshalb auch sämtliche verschiedenen Feste, die es so gibt, zum Beispiel auch das Zuckerfest.

 

Warum hast Du Dich für den Job im kinderzimmer entschieden?

Ich habe das kinderzimmer durch eine Messe kennengelernt und mich direkt angesprochen gefühlt. Der Umgang miteinander und auch das Erstgespräch waren total entspannt, sodass ich direkt Lust bekommen habe, ins Team zu kommen.

 

Was ist das Wichtigste, das Du von einem unserer kiziKinder bislang gelernt hast?

Unsere Kinder zeigen mir, wie wichtig es ist, offen zu sein. Ihnen ist es egal, woher du kommst und wohin du nach der Arbeit gehst. Für sie zählt einzig und allein, wer Du als Mensch bist. Diese Einstellung finde ich total schön und erstrebenswert.

 

Was macht Dir an Deinem Job am meisten Spaß?

Es ist für mich immer ein schöner Moment, wenn ich für Kinder und Familien eine Bildungsmöglichkeit schaffen und sie tagtäglich unterstützen kann.

 

Was sind Deine Ziele für Deine berufliche Zukunft im kinderzimmer?

Ich bin gerade dabei, mein Studium Frühpädagogik und Management abschließen. Außerdem bin ich gerne bei Berufsmessen dabei und für das kinderzimmer aktiv.

 

Was macht aus Deiner Sicht unser pädagogisches Konzept so besonders?

Dass kindzentriert gearbeitet wird. Wir schauen, was das Kind braucht, welche Interessen es hat und wie wir es dementsprechend unterstützen können. Das Wichtigste ist, dass wir es genau da abholen, wo es steht und fördern, wo es noch etwas Hilfe benötigt.

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