Ist Sport gut für mein Baby?

Sport ist definitiv gut für Kinder. Es ist nämlich allgemein bekannt, dass unsere Kinder positiv von körperlicher Betätigung beeinflusst werden. Aber nicht nur physisch entwickeln sich sportliche Kinder besser als unsportliche. Teamsport kann zum Beispiel einen großen Beitrag beim Erwerb sozialer Kompetenzen leisten und das eigene Selbstbewusstsein fördern. Doch wie sieht das bei Babys aus? Und kann man auch zu früh im Leben mit Sport beginnen? Wenn Du Dir diese Fragen auch schon gestellt hast, dann bist Du hier genau richtig.

Warum sollte mein Kind Sport machen?

Babys und Kleinkinder können natürlich nicht alleine Sport machen. Das ist aber nicht weiter schlimm – ganz im Gegenteil. Denn vom Baby-Sportprogramm profitiert nicht nur Dein Kind, sondern auch Du als Elternteil. Hier kommen drei gute Gründe für Sport mit Deinem Kind.

Sport ist gesund und macht schlau.

Klar, Sport ist gesund für den menschlichen Körper. Mit ausreichend Bewegung können wir Übergewicht und damit etwa Bluthochdruck oder Typ-2-Diabetes vorbeugen. Aber kann Sport auch etwas für unser Gehirn tun? Ja! Studien belegen, dass auch die geistige Entwicklung eines Menschen durch beständige körperliche Betätigung verbessert wird. Wie schlau Dein Kind einmal wird, hängt also auch von seiner körperlichen Auslastung ab.

Am besten, Du gewöhnst Dein Kind schon im Kleinkindalter an “Sport” und unterschiedliche Sportübungen. Das geht ganz einfach: Anfangs kannst Du spielerisch seine Körperspannung trainieren, indem Du ihn einfach dazu animierst, seinen Kopf selbstständig zu halten. Mit der Zeit könnt Ihr auch Koordination und Gleichgewichtssinn verbessern, indem Ihr mit Bällen spielt.

Das Einbauen von altersgerechten Fitnessübungen in Euren Alltag zuhause ist aber nur eine Möglichkeit. Ihr könnt Euch auch Beide für einen Babyturnkurs in Eurer Nähe anmelden. So habt Ihr gleich von Beginn an ein gemeinsames Hobby.

Ein Bund fürs Leben.

Neben den gesundheitlichen Aspekten, hat gemeinsamer Sport auch einen sehr wichtigen Vorteil für die Psyche: Bonding. Genauso wie jede andere Aktivität, der Ihr zusammen nachgeht, fördert auch Sport die Bindung zwischen Dir und Deinem Kind. Ihr stärkt also nicht nur Eure Muskeln, sondern auch Eure Beziehung zueinander.

Für Frauen: Rückbildung als Chance nutzen.

Spätestens ein paar Wochen nach der Geburt eines Kindes machen sich die meisten Frauen Gedanken über ihre Rückbildung. Natürlich kannst Du als Mutter das alleine machen und so etwas Me-Time genießen. Die Rückbildung ist aber auch eine gute Möglichkeit, Dich gemeinsam mit Deinem Kind körperlich zu betätigen. Bei speziellen Kursen bekommst Du außerdem Tipps und Tricks für den Umgang mit Deinem Kind und gewinnst schnell Sicherheit im Umgang mit dem kleinen Menschen. Meist erhältst Du auch Anleitungen, mit denen Ihr auch zu Hause fleißig turnen könnt.

Ab wann kann mein Kind Sport machen?

Prinzipiell spricht nichts dagegen, bereits mit einem Baby oder Kleinkind Sport zu treiben. Allerdings sollte die Betätigung jeweils an das Alter und die damit einhergehenden Bedürfnisse Deines Kindes angepasst sein.

Schon wenige Wochen nach der Geburt kannst Du mit ganz einfachen Übungen beginnen, die Muskeln Deines Kindes zu stärken. Du kannst ihn zum Beispiel einfach beim Wickeln zur Bewegung animieren. Oder Du machst Dein Lieblingslied an, nimmst Dein Kind auf den Arm und Ihr bewegt Euch gemeinsam zur Musik.

Mit zunehmendem Alter dürfen auch die Bewegungsanreize etwas anspruchsvoller ausfallen. Nach ein paar Monaten nimmt Dein Kind seine Umwelt schon besser wahr. Ein Mobile über dem Bett kann zum Beispiel ein Ansporn sein, seine Arme in die Luft zu strecken. Außerdem kannst Du dafür sorgen, dass es immer genug Platz zum Rumrobben und Krabbeln gibt.

Sobald Dein Kind laufen kann, könnt Ihr auf eine ganze Palette bewährter Kinderspiel-Klassiker zurückgreifen. Spielt Verstecken, Fangen oder Ball. Richtig ist, was Bewegung fördert und vor allem Spaß macht.