Digitale Medienbildung in der Kita: kinderzimmer erweitert sein pädagogisches Konzept
7. September 2026
Circa 2 Minuten Lesezeit
Uuuuund Action! In der Kita kinderzimmer Rodelberg wurde im Rahmen einer Projektwoche ein Stopmotion Film gedreht.
Unsere Superhelden-Familie bekommt Zuwachs von Medienexperte Codie
Tablet, Hörspiel, Kamera oder KI: Digitale Medien gehören längst zur Lebenswelt von Kindern. Mit Codie, dem neuen Mitglied unserer kinderzimmer-Superheldenfamilie, bekommt deshalb auch die digitale Medienbildung einen festen Platz in unserem pädagogischen Alltag. Dabei geht es nicht um mehr Bildschirmzeit, sondern darum, digitale Medien kreativ, bewusst und sicher zu entdecken – und sie mit echten Erfahrungen, Bewegung, Spiel und Austausch zu verbinden.
Was ist „Digitale Medienbildung“ in der Kita?
Digitale Medienbildung bedeutet, Kinder altersgerecht dabei zu begleiten, digitale Medien zu verstehen, kreativ zu nutzen und erste Zusammenhänge der digitalen Welt zu entdecken. Dabei geht es nicht darum, Kinder möglichst früh oder möglichst lange vor einen Bildschirm zu setzen. Vielmehr werden digitale Medien gezielt als Werkzeuge für eigenes Entdecken, Gestalten und Lernen eingesetzt.
Ein Tablet kann zum Beispiel zur Kamera für ein Naturprojekt werden, mit einem Mikrofon entsteht ein eigenes Hörspiel oder aus einer selbst erfundenen Geschichte ein kleiner Stop-Motion-Film. Gleichzeitig lernen Kinder, dass digitale Inhalte von Menschen gemacht werden, nicht alles auf einem Bildschirm automatisch wahr ist und persönliche Informationen geschützt werden sollten.
Wichtig bleibt dabei immer die Verbindung zur analogen Welt: Bewegung, gemeinsames Spielen, Gespräche, Kreativität und unmittelbare Erfahrungen stehen weiterhin im Mittelpunkt des Kita-Alltags.
Warum wird Digitale Medienbildung jetzt Thema in Hamburger Kitas?
Digitale Medien gehören heute selbstverständlich zur Lebenswelt von Kindern – und damit auch zu den Themen, mit denen sich frühkindliche Bildung auseinandersetzt. Die Hamburger Bildungsleitlinien haben diese Entwicklung aufgegriffen und die Digitale Medienbildung als eigenen Bildungsbereich verankert.
Dabei steht nicht das bloße Bedienen von Tablet, Kamera oder anderen Geräten im Mittelpunkt. Kinder sollen vielmehr lernen, digitale Medien bewusst und kreativ einzusetzen, Inhalte zu hinterfragen und erste Orientierung für einen sicheren Umgang mit der digitalen Welt zu entwickeln.
Was müssen Eltern zu dem Thema unbedingt wissen?
Für Eltern stellt sich häufig die Frage, wie viel digitale Medien im Alltag sinnvoll sind und wie Kinder gut begleitet erste Erfahrungen damit sammeln können. Deshalb haben wir auch für Eltern einiges vorbereitet: In den kommenden Wochen wächst unsere neue Ratgeber-Rubrik „Digitale Medienbildung“ nach und nach um spannende Tipps, Hintergrundwissen und praktische Impulse für den Familienalltag.
Schon jetzt können Sie aber auch bereits in unserem neuesten kiziPendium für Eltern stöbern und mehr darüber erfahren, wie Kinder gut begleitet in die digitale Welt starten können.
Vorschule in der Kita: Warum Selbstvertrauen wichtiger ist als Lesen und Rechnen
Kurz vor dem Übergang von der Kita in die Grundschule stellen sich viele Eltern dieselbe Frage: Was sollte mein Kind vor der Einschulung können? Die Antwort überrascht viele!
Gemeinsam für mehr Bewegung: Unsere „Rabauken Kooperation“
Bei unseren Bewegungsstunden mit unserem Kooperationspartner, dem Rabauken Kids Club vom FC St. Pauli, steht nicht Fußball, sondern Spaß, Teamgeist und die Freude an Bewegung im Mittelpunkt.