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Porträt von Jenny Pfaff in der Kita kinderzimmer Hamburg

Jenny - QHS Managerin

Im kinderzimmer mit Sicherheit gut aufgehoben – dafür sorgt QHS Managerin Jenny

Gelernte Köchin und Restaurantfachfrau Jenny ist seit 2022 Teil des kinderzimmers. Gestartet als Teamlead für den Bereich Property Management verantwortet sie mittlerweile unser gesamtes QHS Management: Der Bereich QHS (Qualität, Hygiene, Sicherheit) sorgt dafür, dass alle Abläufe in unserer Einrichtung höchsten Standards entsprechen – von der Sauberkeit der Räume über sichere Spielbereiche bis hin zu klaren Notfall- und Hygienerichtlinien. Zu Jennys regelmäßigen TO DOs zählen Sicherheitsbegehungen, Standortaudits und eine enge Zusammenarbeit mit Behördern und Dienstleistern. 

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag bei dir aus?

Einen typischen Arbeitstag gibt es bei mir nicht. Genau diese Abwechslung motiviert mich jeden Tag aufs Neue. Mal unterstütze ich die Standortleitungen bei aktuellen Themen, mal stehe ich im Austausch mit dem Gesundheitsamt oder arbeite die Protokolle von Arbeitsschutzbegehungen nach. Ein weiterer wichtiger Teil meiner Arbeit sind Audits, bei denen ich unsere Standorte besuche und mir ein Bild von den Abläufen vor Ort mache.

Was ist ein typisches Missverständnis über deinen Beruf, das du heute gern ein für alle Mal aufklären würdest?

Viele unterschätzen meinen Bereich und halten ihn für langweilig. Tatsächlich sind die QHS-Themen jedoch ein zentraler Bestandteil einer funktionierenden Kinderbetreuung – und genau das macht meine Arbeit so wichtig und abwechslungsreich. Als ich nach meiner Elternzeit den Bereich Qualitätsmanagement übernommen habe, war ich zugegeben selbst zuerst skeptisch. Doch schnell merkte ich, wie spannend und wichtig dieser Bereich ist. Heute brenne ich für die Aufgaben und Themen im Qualitätsmanagement und möchte auch anderen unbedingt ein Stück von dieser Begeisterung weitergeben.

Welche kleine Sicherheits- oder Hygiene-Regel hat im Alltag die größte Wirkung, wird aber am häufigsten unterschätzt?

Eine der wichtigsten und gleichzeitig am meisten unterschätzten Sicherheitsregeln im Alltag ist für mich, Flucht- und Rettungswege konsequent freizuhalten. Im Alltag werden dort schnell Kartons oder Materialien abgestellt, weil es nur „kurz“ sein soll – im Notfall kann das jedoch lebensgefährlich sein. Feuer sucht sich nicht den passenden Zeitpunkt aus!

Für mich bedeutet Sicherheit vor allem: Kleine Dinge sofort sehen, melden und beheben – bevor sie zum Risiko werden.

Was war das spannendste Projekt, an dem du bisher gearbeitet hast?

Das spannendste Projekt für mich war, den Bereich QHS neu zu strukturieren. Als Quereinsteigerin musste ich mich zunächst intensiv in die Themen einarbeiten, was zwar herausfordernd war, mir aber gleichzeitig die Möglichkeit gegeben hat, mich fachlich und persönlich stark weiterzuentwickeln. In diesem Prozess habe ich auch die Leidenschaft für meinen heutigen Aufgabenbereich entwickelt.

Welche Frage hörst du im Arbeitsalltag am häufigsten?

„Jenny, kannst du mir mal helfen?“ – eine Frage, die ich in meiner täglichen Arbeit häufig höre und über die ich mich jedes Mal freue. Sie zeigt mir, dass die Leitungen unserer Kitas die Bedeutung von Qualität, Hygiene und Sicherheit erkannt haben und Ernst nehmen. Gleichzeitig zeigt sie, dass wir eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe aufgebaut haben – geprägt von intensivem Austausch, Teamwork und manchmal natürlich auch einem kleinen bisschen Chaos.

Hast du privat einen „Sicherheitsblick“, der dir sofort auffällt, wenn etwas nicht ganz korrekt ist?

Ja, den habe ich in den letzten Jahren wirklich entwickelt – aber keine Sorge, es ist nicht übertrieben. Überall, wo ich unterwegs bin, checke ich Fluchtwege, ob das Anbruchsdatum von Desinfektionsmitteln auf den Mitteln steht und die Sauberkeit. Manchmal mache ich daraus sogar ein kleines Spiel und nehme andere mit in mein QHS-Boot, um ihnen zu zeigen, worauf man achten kann. Mein Ziel dabei: alle ein bisschen für Sicherheitsthemen zu sensibilisieren – und vielleicht auch das ein oder andere Aha-Erlebnis zu erzeugen.

Warum bist du im kinderzimmer gestartet und was begeistert dich am meisten an unserem Unternehmen?
Ich habe dieses Unternehmen gewählt, weil ich die Möglichkeit sehe, die Zukunft unserer Kinder mitzugestalten. Für mich soll die Zeit in der Kita nicht nur Betreuung sein, sondern ein besonderer Abschnitt im Leben eines Kindes. Zu wissen, dass wir ihnen einen Ort schaffen, an dem sie lachen, lernen und sich geborgen fühlen, erfüllt mich jeden Tag mit Freude und Motivation.

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