

Tamara, Standortleitung Kita kinderzimmer Rodelberg
Für mich ist es das Herz, das man in einer Kita zeigen kann – Tamara, Standortleitung Kita kinderzimmer Rodelberg
Seit über 35 Jahren ist Tamara im Kita-Bereich zuhause und leitet den Standort Rodelberg. Im Interview erzählt sie, warum sie so lange und so gerne mit Kindern arbeitet, was den Rodelberg besonders macht und was für sie ein gutes Team ausmacht.
Warum arbeitest Du schon so lange im Kita-Bereich?
Ich bin mittlerweile schon seit über 35 Jahren im Kita-Bereich, weil ich unglaublich gerne mit Menschen zusammenarbeite. Für mich ist es dieses Herz, das man in einer Kita wirklich zeigen kann. Natürlich habe ich im Laufe der Zeit viele pädagogische Ziele und Bildungsangebote kennengelernt und ich habe mir aus allem das Wichtigste herausgesucht.
Was ist Dir in der pädagogischen Arbeit am wichtigsten?
Für mich sind das die Situationen, in denen das Kind selbst entscheiden darf: was es machen möchte, was es essen möchte, was es anziehen möchte. Mir ist dabei immer unglaublich wichtig, dass die Kinder für sich etwas lernen. Wenn man zu uns in die Kita kommt, kann man ganz viel ausprobieren. Man wird zu nichts gezwungen und nicht überredet, sondern darf sich frei bewegen.
Was macht den kinderzimmer Rodelberg für Dich besonders?
Größere Kinder dürfen bei uns zum Beispiel in die Kinderbibliothek, auf die Kids-Etage und in unser Atelier. Dort dürfen sie selbstständig und alleine rein. Außerdem haben wir einen Supermarkt, den ich richtig toll finde. Da können die Kinder ganz eigenständig einkaufen.
Was gibt Dir die Arbeit mit den Kindern zurück?
Ich finde, die Kinder geben einem so viel Glücklichkeit. Sie freuen sich auf die Kita, sie wollen spielen, sie wollen lernen und sind neugierig und genau das ist entscheidend.
Was macht für Dich ein gutes Team aus?
Jede Kollegin im Team hat gewisse Stärken. Die eine liebt Tiere, die andere bastelt gerne, die nächste liebt die Bewegung. Ich glaube, es ist ganz wichtig, von jedem etwas dabei zu haben. Das macht ein gutes Team aus. Aber vor allen Dingen geht es um Verantwortung: den Kindern gegenüber, den Eltern gegenüber, dem Team gegenüber und um Verlässlichkeit.