Körper & Geist

Wie entwickeln sich die Sinne?

Sehen, fühlen, hören riechen, schmecken – mit ihren fünf Sinnen erforschen Kinder die Welt. Im kinderzimmer gehen wir wir jeden Tag auf Entdeckungsreise.

Die fantastischen Fünf.

Text: Roland Rödermund

Absolut sinnvoll, übersinnlich gut und einfach sinn-sationell: Unsere Sinne sind die besten Freunde fürs Leben. Wichtig ist nicht nur, dass wir fühlen, riechen, schmecken, sehen, hören, sondern dass wir diese Eindrücke zu einem großen Ganzen verbinden – deshalb werden die fünf Sinne im kinderzimmer unermüdlich stimuliert und geschult.

Tastsinn: Streicheleinheiten und Körperwärme sind so wichtig wie die Luft zum Atmen.

Mund auf, Augen zu! Mit ihren fünf Sinnen entdecken und erforschen Kinder die Welt in all ihren Facetten. Deshalb ist es wichtig, ihnen anregende Angebote für ihre sinnlichen Erfahrungen zu machen. Macht sauer wirklich lustig? Wie klingt Wasser? Und kann man im Dunkeln auch was sehen? Ihr Kind ist ein Verwandlungskünstler, der quasi über Nacht immer neue Interessen, Fertigkeiten und Eigenheiten zeigt. Zusammen mit ihm möchten wir den Alltag in der Kita als Abenteuerreise mit allen Sinnesorganen erleben, auf der es jeden Tag etwas Spannendes zu entdecken und etwas Neues zu lernen gibt. Dabei schärfen wir übrigens als Pädagogen auch immer wieder aufs Neue unseren eigenen sechsten Sinn.

Tastsinn

Nicht zu fassen!

Dürfen wir Ihnen mal kurz eine zweite Nase zaubern? Kreuzen Sie Ihren Zeige- und Mittelfinger und fahren Sie sich damit den Nasenrücken rauf und runter, sodass die Nase zwischen beiden Fingern liegt. Es fühlt sich an, als hätte man zwei Nasen, da zweimal die gleiche Information ans Gehirn geleitet wird. Verblüffend, oder? Der Tastsinn arbeitet eigentlich präziser als unser Sehsinn. Nur lässt er sich schnell täuschen. Auch verblüffend: Selbst wenn man blind und taub auf die Welt kommt – einen Tastsinn hat jeder. Wir fühlen, lange bevor wir sehen oder hören können. Schon im vierten Monat lutscht ein Fötus am Daumen, einige Wochen darauf greift oder umfasst er die Nabelschnur. Und für das Neu geborene sind Berührungen das A und O, damit sich soziale, kognitive und emotionale Intelligenz bei ihm entwickeln kann. Sand, Schnee, Kleber, Wasser und Fingermalfarben machen nicht nur Spaß, sondern sind eins a taktile „Erfühl beschleuniger“. Nur wenn Kinder ausführlich Gegenstän de ertasten und berühren und von ihren Eltern Streichel einheiten und Körperwärme erfahren, ent wickeln sie ihr volles Intelligenzpotenzial.

Hörsinn

Die haben's faustdick hinter den Ohren.

Ohren auf Durchzug geschaltet? Das geht ja gar nicht! Man kann nämlich nicht nichts hören. Nicht mal im Schlaf, die Ohren sind die Wachhunde unseres Körpers und im Gegensatz zu Augen oder Zunge 24/7 im Einsatz! Mamas Stimme erkennt das Baby schon einige Tage nach der Geburt und zieht sie der einer fremden Person vor. Kinderohren sind sehr sensibel, deshalb achten wir im kinderzimmer darauf, dass ein gewisser Geräuschpegel nicht überschritten wird und wir uns alle nicht anschreien. Für ein differenziertes Hören ist nicht nur das Hören selbst wichtig, sondern auch, dass ein Geräusch richtig verarbeitet wird. Kommt es von links oder rechts? Wem gehört die Erzieherstimme und zu welchem Tier das Gebrüll? Wir spielen „Stille Post“, machen Klatschspiele für das Rhythmusgefühl und ermuntern die Kinder, von ihrem Wochenende zu erzählen und die anderen Kinder nach ihrem zu fragen. So werden sie richtig gute Zuhörer.

Die Ohren sind sensibel. Aber laut Musik hören muss hin und wieder sein!

Sehsinn

Na da schau her!

Nicht traurig, aber wahr: Kinderaugen produzieren durchschnittlich 85 Milliliter Tränenflüssigkeit täglich. Nach vier Stunden Dauerweinen wäre ein großes Glas mit Tränen voll (schnüff!). Wenn man sich das eigene Auge so anschaut, kann man aber auch nur staunen: Über siebzig Prozent der Informationen, die in unserem Gehirn ankommen, nehmen wir über unsere „Gesichtsfenster“ wahr! Logisch, dass für die meisten Menschen der Sehsinn gefühlt der wichtigste ihrer Sinne ist. Als Baby war das nicht so: Nach der Geburt betrug unsere Sehschärfe gerade mal drei Prozent – doch es stimmt nicht, dass Säuglinge nichts als Schatten und verschwommene Formen wahrnehmen: Auf zwanzig Zentimeter, was etwa dem Abstand zwischen Mamas Brust und ihrem Gesicht entspricht, können sie schon recht gut gucken. Ab dem sechsten Monat entwickelt sich das räumliche, dreidimensionale Sehen – aber erst nach der Kitazeit sieht ein Kind genauso scharf wie ein Erwachsener und mit acht bis zehn Jahren auch ohne Einschränkungen des Gesichtsfelds (erst dann gilt ein Kind als komplett verkehrstauglich!). Wie man den Sehsinn schult? Da gibt es Spiele wie Memory oder Puzzles, „Ich sehe was, was Du nicht siehst“. Man kann Bilder anschauen und sich erklären lassen, was darauf zu sehen ist. Aber auch durch Koordinationsübungen wird der Sehsinn im kinderzimmer geschärft!

Die Augen: verrückt! Auch wenn man selbst nichts sieht, sehen einen die anderen.

Geruchssinn

Läuft bei Dir: die Nase.

Mit zehn Millionen Riechzellen schnüffelt eine Kindernase. Das ist zwar nichts im Vergleich zu den drei Milliarden, die ein Trüffelschwein besitzt, aber wir können – halten Sie sich fest – theoretisch bis zu eine Billion Gerüche unterscheiden (im Vergleich zu 340.000 Tonqualitäten, die wir hörend, und zwanzig Millionen Farbtönen, die wir sehend unterscheiden können). Und unsere Nase sagt uns auch, wen wir besonders mögen (und wen nicht ganz so gern), denn sie ist an den komplexesten chemischen Vorgängen im Körper beteiligt. Ihre Eltern erkennen Kinder über den Geruch. Hat etwa eine Erzieherin das gleiche Parfüm wie Mama oder ein Erzieher das gleiche Eau de Toilette wie Papa, hat er oder sie mit Sicherheit bei Ihrem Kind einen Stein im Brett! Schnuffeltuch, Kuscheltier oder ein T-Shirt von zu Hause – natürlich ungewaschen! – vermitteln Ihrem Liebling heimatliche Geborgenheit und Nestwärme und beruhigen sofort.

Kuscheltime! Naaa, können wir uns gut riechen? Sieht ganz danach aus.

Geschmackssinn

Süßes oder Saures?

Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, dann leg Dir eine Scheibe auf die Zunge – und freu Dich über Deine Geschmacksknospen. Sauer macht nicht unbedingt lustig (Missverständnis: Früher sagte man „Sauer macht gelüstig“, also Appetit). Aber es ist der Sinn, der uns am meisten Genuss bereitet. Natürlich auch, weil unser Geschmackssinn unmittelbar an ein Grundbedürfnis (Nahrungsaufnahme) geknüpft ist – und als wir noch in Höhlen lebten und es keine Schokoladenwerbung gab, wussten wir durch Probieren, was lecker und ungiftig ist. Erst nach und nach wurde unser Geschmackssinn ausdifferenziert, heute unterscheidet man zwischen süß, sauer, bitter, salzig und umami – das bezeichnet Deftiges, proteinhaltiges wie Fleisch oder Käse. Hat ein Kitakind noch um die 10.000 Geschmacksknospen, sind es im Alter nicht mal mehr halb so viele. Und zu viele Fertigprodukte mit ihren künstlichen Aromen oder zu viel Scharfes lassen den Geschmackssinn abstumpfen. Auch den Geschmackssinn kann man trainieren wie einen Muskel. Deshalb gibt es bei uns im kinderzimmer fast keine Zusatzstoffe im Essen, denn je naturbelassener die Zutaten sind, desto unverstellter kann sich der Geschmackssinn entfalten!

Die Zunge: Wozu hat man sonst 10.000 Geschmacksknospen?

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    Was eine Bibliothek für Bücher ist, ist die kiziThek für Kinderbildung. In insgesamt 70 Boxen bündelt unsere kiziThek alle Bildungsthemen, die ein Kind während seiner Kitazeit bei uns durchläuft.

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    Ohne Fläschchen, ohne Täschchen aus dem Haus? Für junge Eltern undenkbar – im kinderzimmer normal.

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  • Wie oft soll mein Kind an die frische Luft?

    Kinder sind zwar süß, aber nicht aus Zucker. Sie sollten täglich mindestens ein bis zwei Stunden an der frischen Luft verbringen – und das bei jedem Wetter.

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    Im kinderzimmer gibt es Mahlzeiten satt. Wir essen jeden Tag zu festen Zeiten und sind auch für den kleinen Hunger zwischendurch gewappnet.

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    Im kinderzimmer machen wir das so: Ob Krippe oder Elementarbereich: Kinder lieben ihre festen Rituale, denn sie geben ihnen Sicherheit und Vertrauen.

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    Zu diesem Thema gibt es sooo viele Meinungen. Aber mittlerweile auch viele Studien. Je früher Kinder eine zweite Sprache lernt, desto leichter fällt es ihnen.

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    Im kinderzimmer schenken wir kleinen Leuten große Aufmerksamkeit. Und wenn Du einmal unsere Aufmerksamkeit wünschst? Einfach fragen!

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    „Naaa, wer ist die süße Maus!?“ Kinder verleiten uns dazu, sie am liebsten nur noch mit Kosenamen anzusprechen. Gut so?

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  • Kommt der Kasper auch in die Kita?

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    Am Ende des Kindergartens sind viele Kinder in Sachen Schrift bereits zu enormen Leistungen fähig. Manche können sogar schon ihren Namen schreiben.

  • Macht malen klug?

    Wie detailgetreu Vorschulkinder Strichmännchen zeichnen, sagt viel über ihre Intelligenz aus – und zwar über die in zehn Jahren. Wer bei seinem Kind nur Kopffüßler sieht, muss dennoch nicht verzagen.

  • Sprichst Du auch Körpersprache?

    Menschen sagen viel – auch ohne Worte. Für Kinder gilt das besonders. Sie beobachten Gestik, Mimik und Körperhaltung genau. Die Zeigegeste als Startschuss fürs Sprechen.

  • Kann man sich Sprache erhüpfen?

    Sprache und Bewegung hängen zusammen. Wie genau, das erklärt uns Sportpädagogin Dr. Renate Zimmer.

  • Wie viele Wörter lernt ein Kind pro Tag?

    Die meisten Kinder spielen gern mit Wörtern. Sprache lernt sich oft fast von selbst. Eltern können ihre Kinder dabei unterstützen.

  • Haben Geschichten Zauberkraft?

    Lesen fördert eigentlich alles. Den Spracherwerb. Das Vokabular. Die Fantasie. Ein Plädoyer für ein Leben mit Geschichten.

  • Was erzählen Kinderbilder?

    Kinderzeichnungen sind ein Fenster zur Seele. Kunsttherapeutin Professorin Dr. Karin Dannecker erklärt, wie wir sie öffnen können. Und warum wir dennoch nichts überinterpretieren sollten.

  • Liest Du mir was vor?

    Geschichten erklären uns die Welt und entführen uns in fremde Welten. Schon als Babys und kleinste Kinder können wir uns ihrem Reiz nicht entziehen und hören aufmerksam zu. Ein Plädoyer für die Gute-Nacht-Geschichte.

  • Was löst die „Mona Lisa“ bei Kindern aus?

    Im kinderzimmer haben wir uns Leonardo da Vincis Meisterwerk mit Fünfjährigen angesehen. Eine Beobachtung über faszinierende Beobachtungen.

  • Wer plappert denn da so viel?

    Im kinderzimmer öffnet uns Sprache alle Türen. Mit Wordy – Euer Superheld für das Thema Kommunikation: Sprache, Schriftkulturen und Medien.

  • Was verstehen Kinder von Kunst?

    Warum es wichtig ist, schon kleine Kinder für das Betrachten von Kunstgeschichte zu begeistern – und wie das gelingen kann.

  • Ist das Kunst oder ist das Kunst?

    Gemälde, Skulpturen, Installationen: Unsere kleinen Künstler bringen quasi täglich neue Werke mit nach Hause. Doch was tun mit der ganzen Kunst? Wie kann man sie archivieren, ausstellen, ihr huldigen? Wir hätten da ein paar Ideen.

  • Was ist Deine Lieblings­farbe?

    Kinder lieben es bunt – und jedes Kind hat seine Lieblingsfarbe. Was hat das zu bedeuten? Und woher kommt die Vorliebe für bestimmte Farben? Tuschkasten auf!

  • Was basteln wir heute?

    Ob mit Schere oder Stempelkissen, Fingerfarbe oder Kleister – im kinderzimmer wird jeden Tag gebastelt und gemalt. Gut für die Feinmotorik. Und die Fantasie.

  • Wer liebt es knitze-knalle-bunt?

    Im kinderzimmer wird es uns nie zu bunt. Mit Brusher – Euer Superheld für das Thema Bildnerisches Gestalten.

  • Was ist Deine Lieblings­zahl?

    Wir finden: Zahlen sind spannend. Denn hinter (fast) jeder verbirgt sich eine Geschichte. Zeit, sie zu erzählen.

  • Kann Mathe auch Spaß machen?

    Mathe ist überall. Im kinderzimmer verpacken wir die große Welt der Mathematik in kleine Aufgaben. Rechne mit jeder Menge Spaß!

  • Mama, wann sind wir endlich da?

    Kinder haben ein anderes Zeitgefühl als Erwachsene. Damit können sie Eltern ganz schön herausfordern. Helfen könnte ein Perspektivwechsel.

  • Wer ist der Mathe­flüsterer?

    Der Franzose Mickaël Launay liebt die von vielen verhasste Wissenschaft heiß und innig und möchte, dass es anderen genauso geht. Deshalb betreibt er einen YouTube-Kanal und hat ein Buch geschrieben, das die Geschichte der Mathematik für uns alle erzählt – und schmackhaft macht.

  • Sind Mädchen weniger verliebt in Technik?

    Das Interesse an Naturwissenschaften, Technik und Mathematik ist im Kindergarten bei beiden Geschlechtern noch recht ausgeglichen, das ändert sich aber zur Grundschulzeit. Wieso ist das eigentlich so? Und worauf sollten Eltern achten, um ihr Kind vor der Genderfalle zu bewahren?

  • Wie denken Kinder?

    Kinder haben eine ganz eigene Art zu denken. Aber sie schlussfolgern nie willkürlich. Ein Gespräch über die Logik von Kindern.

  • Kann Mathe auch süß sein?

    Unser Alltag ist voll von geometrischen Formen. Ob Fernseher-Rechtecke oder Schaufenster-Quadrate. Eine süße Ode an die Geometrie des Alltags.

  • Wer verwechselt lechts und rinks?

    Rechts, links, oben, unten, vorne, hinten. Da kann man schnell durcheinander kommen. Damit uns das nicht im im Straßenverkehr passiert, über wir im kinderzimmer auch die Orientierung.

  • Ist Mathe nur ein großes Puzzle?

    Bauklötze in die Kiste, Bücher ins Regal. Moment mal, was hat Aufräumen mit Mathe zu tun? Viel mehr als man denkt.

  • Fußball gegen Teddy! Ist Tauschen ok?

    Kinder sind Tauschweltmeister, das war schon immer so und wird auch so bleiben. Warum Tauschen wichtig und richtig ist.

  • Kaufst Du mir das?

    Kleine Kinder können mit Geld herzlich wenig anfangen. Um ihnen früh ein Gefühl für den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu vermitteln, helfen Spiele, offene Worte, Taschengeld – und der Weltspartag!

  • Doktor Hase, kannst Du helfen?

    Streicheleinheiten für kleine Seelen: Bei gestressten, verhaltensauffälligen oder sogar traumatisierten Kindern haben schon zwei Stunden Kontakt mit einem Tier pro Woche eine positive Wirkung auf Körper, Psyche und Sozialverhalten. All dies bewirken Tiere übrigens auch bei Kindern ohne Auffälligkeiten. Wir haben es selbst miterlebt!

  • Ein, zwei, vier. Oder: Wie lernen wir Zählen?

    Mit dem Zählen öffnen Kinder die Tür zu einer neuen Welt: der Mathematik. Dabei durchläuft jedes Kind fünf Stufen. Ein Lernprozess, der sich anregen und unterstützen lässt.

  • Welches Haustier ist das Richtige?

    Kinder haben ein Herz für Tiere. Aber sie müssen verstehen, dass es eigenständige Wesen sind. Ein Exkurs ins Haustierreich.

  • Was sollte ein Kind bis zur Einschulung können?

    Schon Babys haben ein Bewusstsein für Mengen. Im Laufe der Kitazeit schnuppern Kinder in die Welt aus Zählen und Vergleichen hinein. Was geht dabei in ihnen vor? Und was sollten sie bis zur Einschulung können – was brauchen sie noch nicht zu wissen?

  • Wie baut man einen Spielplatz?

    Claus Nelson-Jahr und Silke Bojak planen die Spielplätze vom kinderzimmer. Wie ihnen das gelingt, verraten die Landschaftsplaner im Interview.

  • Mit wem kannst Du immer rechnen?

    Im kinderzimmer ist rechnen Minus Langeweile gleich Spaß. Mit Calcoolio – unser Superheld für das Thema Mathematik.

  • Wie sieht die Kita von übermorgen aus?

    Vom Autofahren bis zum Einkaufen: Die Digitalisierung verändert den Alltag. Doch keine Sorge: Toben ohne Technik bleibt auch in Zukunft aktuell.

  • Wie schützen wir unsere Umwelt?

    Umweltschutz kann gar nicht früh genug beginnen. Aber wie erklärt man es einer DreiJährigen? Wir fragen eine Expertin vom BUND.

  • Was tun bei Hör­störungen?

    Wenn Kinder nicht hören können, leben sie in ihrer ganz eigenen Welt. Ein Glück, dass Hörstörungen heute immer besser behandelt werden, weil man sie früher denn je erkennt. Über eine große, leise Erfolgsgeschichte der modernen Medizin, die auch kulturelle Auswirkungen hat.

  • Wie klingt was?

    Kinder lieben es, genau hinzuhören. Hat da ein Ästchen geknackt, eine Taube gegurrt, ein Wasserhahn getropft? Ein Geräuschemacher erzählt.

  • Karre, Laufrad oder selber laufen?

    Warum Laufräder nicht nur gut sind, weshalb der Kinderwagen zu häufig verwendet wird – und wie das Gehen die Geduld fördert.

  • Wie singt die Welt?

    Musik ist wie ein Reiseticket: Ein paar Trommeln und Trompeten reichen uns manchmal schon aus, um von jetzt auf gleich in eine andere Welt gebeamt zu werden – oder besser gesagt: in ein anderes Land. Auch im kinderzimmer gehen wir regelmäßig auf die ganz große Reise, um singend die Welt und die Menschen und Tiere, die woanders leben, kennenzulernen.

  • Was lehrt uns ein Wunderkind?

    Es gibt sie wirklich; die Überbegabten, die alles auf Anhieb können. Doch gerade wem alles leicht fällt, hat es manchmal schwer. Ein „Wunderkind“ erzählt.

  • Welche Verkehrsregeln müssen Kinder kennen?

    Bis zum Führerschein ist es noch weit. Aber auch um sicher über die Straße zu kommen, muss man ein paar Regeln beherrschen. Verkehrserziehung im kinderzimmer.

  • Was passiert im Morgenkreis?

    Alle mal herkommen: Jeden Morgen nach dem Frühstück finden sich die Kinder zu einem Morgenkreis zusammen, singen Lieder, lauschen Geschichten, erzählen von ihrem Erlebten und starten so gemeinsam in den Tag. Warum es dabei nicht nur um Routine und schon gar nicht ums Stillsitzen geht, erklären wir hier.

  • Macht Musik schlau?

    Töne und Klänge verbessern unser Denken. Aber was genau stellen Töne mit dem Gehirn an? Ein Experte gibt Antworten.

  • Wie viel Sonne braucht mein Kind?

    Kinder sollten eingecremt werden. Das ist richtig und wichtig – aber darüber sollte nicht vergessen werden, dass jeder Mensch die Sonne braucht.

  • Wie viel Lärm ist erlaubt?

    Kinder und Lärm sind beste Freunde. Aber zu viel Krach kann auch krank machen. Was wir übers kindliche Hörempfinden wissen sollten.

  • Was können Kinder von den Sternen lernen?

    Das Universum ist voller Geheimnisse. Angefangen bei der Schwerkraft: Wenn man hopst, kommt man ganz schnell wieder runter. Im kinderzimmer kommen wir aber auch noch auf ganz andere Ideen. Und manchmal sogar ins Planetarium.

  • Mit Feuer spielt man nicht – oder doch?

    Feuer und Wasser – beide üben eine magische Faszination auf die meisten Kinder aus. Wer ein paar Dinge beachtet, kann sein Kind aber sicher und souverän an sie heranführen.

  • Kann man Schmerzen wegsingen?

    Kinderlieder sind nicht einfach nur schön anzuhören, sie bewirken wahre Wunder, wie die neue Forschung zeigt: Sie senken den Puls – und vertreiben sogar Schmerzen!

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    Kindergarten ist mehr als Malen, Singen, Morgenkreis. Denn das Leben steckt voller verblüffender Phänomene. Im kinderzimmer ergründen wir sie.

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    Unsere Stimme ist ein wichtiges Werkzeug. Kindern lernen erst noch, damit umzugehen. Sorgen wir für etwa mehr Verständnis.

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    Im kinderzimmer fördern wir den bewussten Umgang mit der Natur. Mit Liedern, Spielen und Geschichten bereiten wir uns auf die verschiedenen Phasen vor. So hat für uns jede Jahreszeit ihren Reiz. Auch drinnen.

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  • Instrumente einfach selbst bauen?

    Und was machen wir heute – basteln oder musizieren? Wieso nicht beides? Ist doch schön, wenn man das eine tun kann, ohne das andere zu lassen.

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    Große Stadt, weites Land oder irgendwas dazwischen. Zum Wohl der Kinder sollte man bei dieser Frage eines nicht außer Acht lassen. Sich selbst.

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    Im kinderzimmer bringt uns unser Wissen überall hin. Mit Know Howdy – Euer Superheld für Umwelt und Technik. Zusammen gehen wir auf ganz große Expedition!

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  • Hast Du Töne?

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    Wenn Kinder auf Entdeckungstour gehen, bleiben wir am besten gelassen. Denn ein positiver Umgang mit frühkindlicher Sexualität stärkt das Selbstvertrauen.

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    Im kinderzimmer ist Vielfalt Musik in unseren Ohren. Mit den Sonic Kids – Eure Superhelden für das Thema Musik!

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    Für Pädagogen wie für Eltern ist Beißen oft eine Herausforderung. Wir möchten beide Seiten betrachten: die des Beißers, und die des Gebissenen.

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    Kinder lernen sich und die Umwelt vor allem mit ihrem Körper kennen. Und wenn es beim Spielen im Matsch, beim Barfußlaufen oder beim Malen mit der Fingerfarbe mal schmutziger zugeht, ist’s auch egal! Denn Dein Kind wird mindestens genau so fix und einfach wieder sauber. Dabei gilt es allerdings ein paar Dinge zu beachten.

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  • Wie viel Bewegung braucht mein Kind?

    In puncto Bewegung hat jedes Kind seinen eigenen Kopf – aber vor allem seinen eigenen Körper. Über die Balance zwischen Action und Ommmmm.

  • Wozu ein Schnuffeltuch?

    Es ist Begleiter durch dick und dünn. Ist Tuch, Decke oder Lappen. Und auch wenn Eltern den drängenden Wunsch verspüren, das Ding regelmäßig in die Waschmaschine zu stopfen – Sicherheit und Sauberkeit lassen sich nicht immer ideal verbinden.

  • Kann Dein Kind nicht schlafen?

    Dann probier es doch mal mit dieser Wolkenreise-Geschichte. Viel Spaß beim Vorlesen (aber nicht dabei einschlummern...)

  • Braucht jedes Kind einen Mittagsschlaf?

    Für eine optimale Balance zwischen Toben, Essen und Kreativsein braucht es Ruhephasen. Wie wir Kinder auf Traumreisen schicken und die Phantasie anregen.

  • Wie lecker schmeckt gesund?

    Im kinderzimmer hören wir beim Thema gesunde Ernährung weniger auf unser Bauchgefühl. Dafür umso mehr auf den Rat einer renommierten Ernährungswissenschaftlerin.

  • Wie viel Zucker ist okay?

    Faustregel: eine Kinderhand. Süßigkeiten, die in ein Händchen passen, sind als tägliche Menge im Rahmen einer gesunden Ernährung in Ordnung.

  • Hauptsache, es schmeckt?

    Und was ist mit Tischregeln? Messer und Gabel? Hände waschen? Im kinderzimmer machen wir Kindern Esskultur schmackhaft. Mal probieren?

  • Wie entwickeln sich die Sinne?

    Sehen, fühlen, hören riechen, schmecken – mit ihren fünf Sinnen erforschen Kinder die Welt. Im kinderzimmer gehen wir wir jeden Tag auf Entdeckungsreise.

  • Wie lernt man lernen?

    Kinder und Konzentration – das geht nicht immer zusammen. Im kinderzimmer helfen uns dabei feste Rituale. Und eine Erkenntnis: Nur wer den Kopf regelmäßig ausschaltet, kann ihn auch fokussiert einschalten.

  • Wer macht uns fit fürs Leben?

    Im kinderzimmer machen wir alle Kinder stark fürs Leben. Mit Fitmon – Euer Superheld für die Themen Körper, Bewegung und Gesundheit.

  • Welche Rechte haben Kinder?

    Wir im kinderzimmer tragen für den Kinderschutz der uns anvertrauten Kinder die Verantwortung. Darum schaffen wir in all unseren Einrichtungen einen Rahmen, in dem diese sensiblen Themen offen angesprochen werden können – von Kindern, Eltern und Erziehern.

  • Darf eine Erzieherin ein Kopftuch tragen?

    Filiz Özyurt arbeitet als sozialpädagogische Assistentin im kinderzimmer. Sie trägt einen Hidschab – und findet das völlig normal. Und die Kinder?

  • Ist der liebe Gott auch mal böse?

    Urknall oder Zufall. Gott, Allah oder Buddha – im kinderzimmer glauben wir, dass man verschiedene Sachen glauben und trotzdem Seite an Seite leben kann.

  • Was tun, wenn meinem Kind langweilig ist?

    Am besten nichts – darin sind sich die Experten einig. Denn Kinder müssen selbst lernen, was sie glücklich macht. Langeweile gibt ihnen die Gelegenheit dazu.

  • Wut, Trauer, Tränen – wohin mit den Gefühlen?

    Nur wer seine Gefühle äußern darf und Gehör findet, lernt mit ihnen umzugehen. Im kinderzimmer haben wir viele Ideen und Spiele, die dabei helfen.

  • Warum mobben Kinder?

    Wie Du Mobbing erkennst und was dann zu tun ist. Strategien zur Vermeidung und Begleitung von Konflikten.

  • Demokratie im Kinder­garten?

    Kinder an die Macht und Kekse für alle? Wie kann man sich das vorstellen, wenn schon die Kleinsten Gemeinschaftssinn und Mitbestimmung üben?

  • Kann eine Kinderfreundschaft für immer sein?

    Die Kita ist der Ort, an dem die ersten Kinderfreundschaften geschlossen werden. Wie funktioniert das? Und welchen Einfluss haben wir Eltern darauf?

  • Kann man Toleranz lernen?

    Nichts ist für Kinder spannender als das Neue, das Andere. Muss die Frage daher nicht eher lauten: Kann man Toleranz verlernen? Und wenn ja, warum?

  • Hat mein Kind eine Maise?

    Manchmal sieht ein Kind, was Du nicht siehst. Viele Kinder haben einen imaginären Begleiter. Ein Grund zur Sorge ist es nicht. Im Gegenteil.

  • Mein Kind macht mich wahnsinnig. Was tun?

    Gelassenheit ist ein Weg, wenn Kinder uns zur Verzweiflung treiben. Verständnis könnte der vielversprechendere sein.

  • Wie verhandle ich mit meinem Kind?

    „Erst räumst du dein Zimmer auf, dann essen wir Eis!“ Funktioniert das so? Ist das überhaupt ein guter Deal? Wir rufen alle Verhandlungspartner an einen Tisch.

  • Brauchen Kinder Vorbilder?

    Kindern lernen durch imitieren. Sie können gar nicht anders. Die Frage also ist: Welche Vorbilder wollen wir sein?

  • Ist Oma jetzt ein Engel?

    Traurig aber wahr: Das Leben ist nicht immer bunt und leicht. Aber auch schwere Themen lassen sich kindgerecht vermitteln.

  • Wie kommt das Baby in den Bauch?

    Kinder wollen alles wissen. Mit Fragen erschließen sie sich ihre Welt. Gut, wenn man ein paar schlaue Antworten parat hat.

  • Welche Regeln brauchen Kinder?

    Nach dem Essen Zähne putzen! Regeln aufstellen ist leicht. Aber wie schaffen wir es, dass sich alle dran halten. Und: Muss das überhaupt sein?

  • Und wenn ein Kind zwei Papas hat?

    Keine Familie ist wie die andere. Aber wie sieht die perfekte Familie aus? Wie sollte ein Kind aufwachsen? Autorin Mirna Funk hat ein Buch darüber geschrieben. Schauen wir doch mal rein.

  • Ich plus Du gleich was?

    Im kinderzimmer ist Gemeinschaft Herzenssache. Mit Helpforce One – Eure Superhelden für das Thema soziale und kulturelle Umwelt. Unser Motto: Ich plus Du gleich wir!

  • Ist mein Kind schon reif für die Kita?

    Mit 3 Jahren in den Kindergarten. Früher war alles so einfach. Und heute? Wir haben eine Expertin für Entwicklungspsychologie gefragt.