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Hilfe, unsere Kita schließt. Was nun? 

  • Circa 6 Minuten Lesezeit

Wenn eine Kita plötzlich schließt, geraten viele Familien erst einmal in einen Ausnahmezustand. Neben organisatorischen Fragen stehen oft Sorgen und Unsicherheiten im Vordergrund: Wie wird mein Kind damit umgehen? Verliert es seine Freundschaften? Wird ihm der Wechsel schaden?
Die gute Nachricht: Ein Kita-Wechsel muss keine negative Erfahrung sein. Kinder können Veränderungen oft besser bewältigen, als Erwachsene zunächst denken – vorausgesetzt, sie werden liebevoll begleitet und ernst genommen (mehr dazu in unserem Beitrag: „Resilienz: So werden Kinder stark“). Häufig ist die Situation für Eltern emotional belastender als für die Kinder selbst. Wichtig ist deshalb, trotz aller Frustration Ruhe und Sicherheit auszustrahlen.
Auch wenn sich die Situation im ersten Moment unfair und belastend anfühlt, treffen Kitas eine Schließung nicht leichtfertig oder, um Familien zu schaden. Gleichzeitig kann ein Wechsel manchmal auch neue Chancen mit sich bringen – etwa eine Einrichtung mit einem anderen pädagogischen Konzept, einer passenderen Gruppengröße oder einem Umfeld, das noch besser zu den Bedürfnissen des Kindes passt.
Kita-Leitung Jessica Knop und pädagogische Fachberatung Olga Reis teilen in diesem Ratgeber Tipps, wie Sie Ihr Kind kindgerecht begleiten, den Abschied gestalten und den Übergang in die neue Kita erleichtern können.

Inhaltsverzeichnis

Wie erkläre ich meinem Kind den Kita-Wechsel?

Was hilft Kindern, wenn sie traurig sind oder die alte Einrichtung vermissen?

Wie kann der Abschied aus der alten Kita gestaltet werden?

Wie gelingt die Eingewöhnung, wenn der Abschied nicht freiwillig ist?

Fazit: Was hilft meinem Kind beim Kita-Wechsel?

Ein unfreiwilliger Kita-Wechsel ist für Kinder und Eltern ein großer Einschnitt. Mit Verständnis, Geduld und liebevoller Begleitung können Familien jedoch viel dazu beitragen, dass Kinder diesen Übergang gut bewältigen. Entscheidend ist:

Zusatztipps für Elternvertreter:innen:


Für Elternvertreter:innen kann es hilfreich sein, frühzeitig das Gespräch mit umliegenden Kitas zu suchen und nachzufragen, ob ein Wechsel möglicherweise auch gemeinsam im Gruppenverbund möglich ist. Viele Einrichtungen zeigen sich in solchen Situationen flexibel und bemühen sich, bestehende Freundschaften und vertraute Gruppen zumindest teilweise zu erhalten.
Denkbar wäre außerdem die Organisation eines rollierenden Spieltreff mit alten Freunden, die in anderen Kitas untergekommen sind. Oft lohnt sich auch hier der offene Austausch mit den neuen Kitas, um gemeinsame Lösungen zu finden.
Darüber hinaus sind der Kita-Finder sowie das zuständige Jugendamt wichtige Anlaufstellen bei der Suche nach Unterstützung und einem neuen Betreuungsplatz. Außerdem gut zu wissen: Kita-Einstieg unterstützt bei Elternabenden auch mit kostenfreien Dolmetschern!

Lust auf noch mehr Tipps & Infos?

Dann störbern Sie gerne einmal durch unser kiziPendium – das große kinderzimmer-Nachwuchs-Nachschlagewerk für alle Eltern und Pädagog:innen. Sortiert nach den sieben Bildungsbereichen finden Sie in den digitalen Bänden viel Hintergrundwissen zur frühkindlichen Entwicklung sowie praktische Tipps für den Alltag.

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