Soziale und kulturelle Umwelt

Ist der liebe Gott auch mal böse?

Urknall oder Zufall. Gott, Allah oder Buddha – im kinderzimmer glauben wir, dass man verschiedene Sachen glauben und trotzdem Seite an Seite leben kann.

Jeder Tag ein Fest.

Text: Christian Heinrich

Weihnachten, Ostern, Pfingsten? Klar, das muss gefeiert werden. Aber auch Ramadan, das Diwali-Fest und Halloween sind wichtig. Und warum bekommen eigentlich manche Kinder ihre Geschenke erst am 7. Januar? Von gelebter Religionsvielfalt im kinderzimmer profitieren alle.

Adventszeit, heute basteln die Kinder in der Kita einen Stern – aber nicht alle Kinder. Elias, dessen Eltern Juden sind, fasst die Bastelsachen nicht an. „Der Stern ist doch christlich, es geht ja um die Geburt von Jesus. Ich bin kein Christ. Darf ich da denn mitmachen?“ Natürlich, sagt die Erzieherin. Elias ist noch unschlüssig, er fragt sich, ob seine Mama dann nicht böse wird. Die Erzieherin beruhigt ihn: „Bestimmt nicht. Aber wir können sie ja auch kurz anrufen und fragen, wenn Du magst.“

Es ist normal, verschieden zu sein. Auch und besonders in religiöser Hinsicht. Aber das gilt nicht nur für Religionen, es bezieht sich ebenso auf Essgewohnheiten, kulturelle Bräuche, Traditionen.

In der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ist festgeschrieben, dass diese Verschiedenheit im Geist der Toleranz und der Begegnung erlebt werden sollte. Die Konvention besagt in Artikel 29, Absatz 1d, dass die Bildung darauf gerichtet sein muss, das Kind auf ein verantwortungsbewusstes Leben in einer freien Gesellschaft im Geist der Verständigung des Friedens, der Toleranz, der Gleichberechtigung der Geschlechter und der Freundschaft zwischen allen Völkern und ethnischen, nationalen und religiösen Gruppen vorzubereiten.

Der Ort für das Erleben der Verschiedenheit – der Vielfalt! – ist in den ersten Lebensjahren vor allem die Kita. Da frühstückt ein Junge, der noch niemals gehört hat von dem Konzept, dass es so etwas wie einen Gott gebe, neben einem Mädchen, das vor jedem Mahl ein kleines Gebet spricht. Für beide ist es eine Chance, die Vielfalt zu erleben und kennenzulernen. Wohl nirgendwo anders wird Ihr Kind mit so vielen verschiedenen Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Ursprünge so nah und unvoreingenommen in Kontakt kommen.

Dabei muss Religion nicht einmal groß thematisiert werden von den Erziehern. Für das eine Kind ist Gott Alltag, für das andere eine Märchengeschichte. Entscheidend ist, dass auf die aufkommenden Fragen Ihres Kindes eingegangen wird und eine Offenheit und Toleranz gegenüber den verschiedenen Konzepten im Vordergrund steht. Im kinderzimmer feiern wir nicht alle Feste aller Religionen. Wir orientieren uns grob an den Feiertagen in Deutschland, entsprechend spielen Ostern und Weihnachten auch im Kita-Alltag eine Rolle. Aber wenn ein Kind von zu Hause erzählt, dass gerade Ramadan ist, Fastenzeit, und die Eltern für mehrere Wochen nur dann essen, wenn es dunkel ist, laden wir das Kind dazu ein, allen mehr davon zu erzählen. Denn der Kontakt zu einer anderen Religion ist kein Tabu, sondern eine Entdeckungsreise. Diese Vorstellung versuchen wir in den Kindern zu verankern.

Kontakt zu anderen Religionen ist kein Tabu.

Das Konzept lässt sich auch als das Modell einer Art Hausgemeinschaft begreifen: Es gibt verschiedene Wohnungen, die für die verschiedenen Religionen stehen, und jedes Kind ist in der Regel nur in einer Wohnung zu Hause. Man pflegt aber einen freundschaftlichen Kontakt mit den Nachbarn. Gegenseitig können sich die Bewohner einladen, und im Sinne der Gastfreundschaft wird man Rücksicht nehmen aufeinander, etwa auf Essgewohnheiten. In dem „Haus“ gibt es keinen Bestimmer, keinen Hausherrn, der definiert, was im Glauben richtig oder falsch ist. Die Erzieher sorgen vor allem dafür, dass die Türen in dem Haus nicht verschlossen sind, und für gegenseitigen Respekt.

Der Alltag in der Kita als gelebte Vielfalt.

Dabei ist eine besondere Sensibilität gefragt. Unsere Erzieherinnen versuchen bei der sogenannten interreligiösen Erziehung vor allem, die religiöse Identität – falls vorhanden – Ihres Kindes und der Familie in den Mittelpunkt zu stellen. Denn sie ist die Basis, von der aus Ihr Kind Neues entdecken und eben auch auf andere zugehen und neue Perspektiven einnehmen kann. In der Praxis bedeutet das, dass man etwa einem getauften Kind einen arabischen Feiertag erklärt, indem man ihn mit Weihnachten oder Ostern vergleicht. Zweitens versuchen wir, positiv auf Unterschiede hinzuweisen; es geht bei uns darum, Vielfalt zu entdecken und als etwas Bereicherndes wahrzunehmen. Doch wir greifen auch ein, wenn etwas in eine falsche Richtung läuft: Unsere Erzieher versuchen, Einseitigkeiten zu erkennen und Benachteiligungen zur Sprache zu bringen und zu beseitigen. Das kann etwa der Fall sein, wenn ein Kind wegen seines Glaubens in der Gruppe außen vor ist oder wenn bestimmte religiöse Regeln für ein Kind oder die Gruppe zum Problem werden.

Für Ihr Kind festigt diese Art von Erziehung eine weltoffene Lebenseinstellung. Denn aus den freundschaftlichen Beziehungen der Kinder untereinander und dem Zusammenleben in einer Kita erwächst mit der richtigen Begleitung eine mitunter innige Gemeinschaft – mit einem achtungsvollen Miteinander. Das ist noch mehr und etwas anderes, als tolerant zu sein. Es ist gelebte Vielfalt. Das, was Kinder heutzutage mehr denn je erleben – und brauchen.

Wichtige Feiertage – quer durch alle Kulturen.

Weihnachten

Für Kinder bedeutet es meist: Geschenke! Im christlichen Kulturraum prägt der Feiertag in den Wochen vor dem 25. Dezember die Städte – Weihnachtsmärkte überall. Auch in der Kita wird zur Weihnachtszeit gebastelt, gebacken und gesungen.

Weihnachten II

Gut zu wissen: Die sogenannten Ostchristen, das sind Christen unter anderem aus Russland, dem arabischen Raum, aus der Türkei, Iran und Äthiopien, feiern am 7. Januar Weihnachten – entsprechend länger müssen auch die Kinder auf ihre Geschenke warten.

Makara Sankranti

Ein hinduistisches Fest, das am 14. oder 15. Januar die Wintersonnenwende ehrt. Die Kinder schenken und essen ausgiebig – Süßigkeiten!

Ostern

Am Sonntag nach dem ersten Vollmond ab Frühlingsbeginn, das ist im März oder April, feiern die Christen die Auferstehung Jesu Christi. Für Kinder bedeutet es vor allem: Ostereier suchen! Am Freitag vor Ostern wird übrigens die Kreuzigung Jesu begangen, Karfreitag.

Diwali

Zum Lichterfest Diwali, dem wichtigsten Fest im hinduistischen Kalender, erleuchten zahllose Öllämpchen (Diyas) jeden Winkel des Hauses. Die Familien kommen zusammen, es gibt Geschenke, Musik, Tanz!

Zuckerfest

Ramadan ist ein Fastenmonat (Kinder müssen aber nicht fasten), der sich nach dem islamischen Kalender richtet. Das Fest des Fastenbrechens im unmittelbaren Anschluss daran ist einer der höchsten Feiertage für Muslime. Vor allem Kindern ist es auch als Zuckerfest bekannt. Es gibt viel zu essen, man feiert zusammen und beschenkt einander.

Pessach

Das jüdische Opferfest dauert eine Woche. An den sieben Pessach-Tagen darf sich nichts Gesäuertes im Haus befinden, geschweige denn gegessen werden. Daher werden in den Tagen davor Brot, Mehl, Nudeln aus dem Haus verbannt. Anschließend wird gründlich geputzt. Daher kommt vermutlich auch der Brauch des Frühjahrsputzes.

Chinesisches Neujahrsfest

Der wichtigste Feiertag in China, er findet jährlich an einem wechselnden Tag zwischen dem 21. Januar und 21. Februar statt. Wie bei uns wird auch das chinesische Neujahr mit Feuerwerk und Festessen begrüßt. Kinder erhalten an diesem Tag Geldgeschenke in roten Umschlägen.

Halloween

Nicht religiös, aber für viele trotzdem wichtig: Am 31. Oktober ziehen verkleidete Kinder von Tür zu Tür und fragen nach Süßigkeiten. Den Ursprung hat das gruselige Fest in der keltischen Kultur, man glaubte, dass an diesem Tag die Geister zu Besuch kommen.

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    Eine fürsorgliche frühkindliche Erziehung sollte nicht am Geldbeutel scheitern. Darum nehmen wir am Hamburger Gutschein-System teil.

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    Ohne Fläschchen, ohne Täschchen aus dem Haus? Für junge Eltern undenkbar – im kinderzimmer normal.

  • Wie sieht’s aus mit Mittags­schlaf?

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    Im kinderzimmer gibt es Mahlzeiten satt. Wir essen jeden Tag zu festen Zeiten und sind auch für den kleinen Hunger zwischendurch gewappnet.

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  • Englisch schon im Kindergarten?

    Zu diesem Thema gibt es sooo viele Meinungen. Aber mittlerweile auch viele Studien. Je früher Kinder eine zweite Sprache lernt, desto leichter fällt es ihnen.

  • Was bedeutet eigentlich Früh­förderung?

    Früh übt sich. Das gilt nicht nur für kleine Genies. Im kinderzimmer füttern wir jedes Kind mit unserem liebsten Grundnahrungsmittel: Bildung.

  • Entwickelt sich mein Kind normal?

    Im kinderzimmer schenken wir kleinen Leuten große Aufmerksamkeit. Und wenn Du einmal unsere Aufmerksamkeit wünschst? Einfach fragen!

  • Warum erzählt mein Kind mir nichts?

    „Na, wie war Dein Tag?“ Die meisten Kinder erzählen wenig über den Kita-Alltag. Im kinderzimmer stellen wir sicher, dass Du trotzdem viel erfährst.

  • Wie viele Betreuer braucht eine gute Kita?

    Die einfache Antwort: genug! Unser Betreuungsschlüssel garantiert, dass wir unsere Kinder immer gut im Blick haben.

  • Was machen wir in den Ferien?

    Ferienzeit ist die schönste Zeit. Damit Du sie stressfrei genießen kannst, sind wir auch während der Schulferien für Dich da.

  • Ab wann kann mein Kind in die Kita?

    Es gibt nicht die eine Regel. Nur Deine! Das richtige Alter für die Eingewöhnung in der Kita hängt auch von der individuellen Familiensituation ab.

  • Wie finde ich eine gute Kita?

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    Viele Eltern tun sich schwer mit der Suche nach einem Kita-Platz. Wir vom kinderzimmer sind angetreten, diese Suche zu vereinfachen.

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    Zwei Sprachen in einem Kopf? Ist das nicht die totale Überforderung? Viele Eltern zweifeln. Müssen sie aber nicht.

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    Es gibt unzählige Apps für Kinder. Aber was macht eine gute App aus? Und worauf sollten Eltern achten?

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  • Macht malen klug?

    Wie detailgetreu Vorschulkinder Strichmännchen zeichnen, sagt viel über ihre Intelligenz aus – und zwar über die in zehn Jahren. Wer bei seinem Kind nur Kopffüßler sieht, muss dennoch nicht verzagen.

  • Sprichst Du auch Körpersprache?

    Menschen sagen viel – auch ohne Worte. Für Kinder gilt das besonders. Sie beobachten Gestik, Mimik und Körperhaltung genau. Die Zeigegeste als Startschuss fürs Sprechen.

  • Kann man sich Sprache erhüpfen?

    Sprache und Bewegung hängen zusammen. Wie genau, das erklärt uns Sportpädagogin Dr. Renate Zimmer.

  • Wie viele Wörter lernt ein Kind pro Tag?

    Die meisten Kinder spielen gern mit Wörtern. Sprache lernt sich oft fast von selbst. Eltern können ihre Kinder dabei unterstützen.

  • Haben Geschichten Zauberkraft?

    Lesen fördert eigentlich alles. Den Spracherwerb. Das Vokabular. Die Fantasie. Ein Plädoyer für ein Leben mit Geschichten.

  • Was erzählen Kinderbilder?

    Kinderzeichnungen sind ein Fenster zur Seele. Kunsttherapeutin Professorin Dr. Karin Dannecker erklärt, wie wir sie öffnen können. Und warum wir dennoch nichts überinterpretieren sollten.

  • Liest Du mir was vor?

    Geschichten erklären uns die Welt und entführen uns in fremde Welten. Schon als Babys und kleinste Kinder können wir uns ihrem Reiz nicht entziehen und hören aufmerksam zu. Ein Plädoyer für die Gute-Nacht-Geschichte.

  • Was löst die „Mona Lisa“ bei Kindern aus?

    Im kinderzimmer haben wir uns Leonardo da Vincis Meisterwerk mit Fünfjährigen angesehen. Eine Beobachtung über faszinierende Beobachtungen.

  • Wer plappert denn da so viel?

    Im kinderzimmer öffnet uns Sprache alle Türen. Mit Wordy – Euer Superheld für das Thema Kommunikation: Sprache, Schriftkulturen und Medien.

  • Was verstehen Kinder von Kunst?

    Warum es wichtig ist, schon kleine Kinder für das Betrachten von Kunstgeschichte zu begeistern – und wie das gelingen kann.

  • Ist das Kunst oder ist das Kunst?

    Gemälde, Skulpturen, Installationen: Unsere kleinen Künstler bringen quasi täglich neue Werke mit nach Hause. Doch was tun mit der ganzen Kunst? Wie kann man sie archivieren, ausstellen, ihr huldigen? Wir hätten da ein paar Ideen.

  • Was ist Deine Lieblings­farbe?

    Kinder lieben es bunt – und jedes Kind hat seine Lieblingsfarbe. Was hat das zu bedeuten? Und woher kommt die Vorliebe für bestimmte Farben? Tuschkasten auf!

  • Was basteln wir heute?

    Ob mit Schere oder Stempelkissen, Fingerfarbe oder Kleister – im kinderzimmer wird jeden Tag gebastelt und gemalt. Gut für die Feinmotorik. Und die Fantasie.

  • Wer liebt es knitze-knalle-bunt?

    Im kinderzimmer wird es uns nie zu bunt. Mit Brusher – Euer Superheld für das Thema Bildnerisches Gestalten.

  • Was ist Deine Lieblings­zahl?

    Wir finden: Zahlen sind spannend. Denn hinter (fast) jeder verbirgt sich eine Geschichte. Zeit, sie zu erzählen.

  • Kann Mathe auch Spaß machen?

    Mathe ist überall. Im kinderzimmer verpacken wir die große Welt der Mathematik in kleine Aufgaben. Rechne mit jeder Menge Spaß!

  • Mama, wann sind wir endlich da?

    Kinder haben ein anderes Zeitgefühl als Erwachsene. Damit können sie Eltern ganz schön herausfordern. Helfen könnte ein Perspektivwechsel.

  • Wer ist der Mathe­flüsterer?

    Der Franzose Mickaël Launay liebt die von vielen verhasste Wissenschaft heiß und innig und möchte, dass es anderen genauso geht. Deshalb betreibt er einen YouTube-Kanal und hat ein Buch geschrieben, das die Geschichte der Mathematik für uns alle erzählt – und schmackhaft macht.

  • Sind Mädchen weniger verliebt in Technik?

    Das Interesse an Naturwissenschaften, Technik und Mathematik ist im Kindergarten bei beiden Geschlechtern noch recht ausgeglichen, das ändert sich aber zur Grundschulzeit. Wieso ist das eigentlich so? Und worauf sollten Eltern achten, um ihr Kind vor der Genderfalle zu bewahren?

  • Wie denken Kinder?

    Kinder haben eine ganz eigene Art zu denken. Aber sie schlussfolgern nie willkürlich. Ein Gespräch über die Logik von Kindern.

  • Kann Mathe auch süß sein?

    Unser Alltag ist voll von geometrischen Formen. Ob Fernseher-Rechtecke oder Schaufenster-Quadrate. Eine süße Ode an die Geometrie des Alltags.

  • Wer verwechselt lechts und rinks?

    Rechts, links, oben, unten, vorne, hinten. Da kann man schnell durcheinander kommen. Damit uns das nicht im im Straßenverkehr passiert, über wir im kinderzimmer auch die Orientierung.

  • Ist Mathe nur ein großes Puzzle?

    Bauklötze in die Kiste, Bücher ins Regal. Moment mal, was hat Aufräumen mit Mathe zu tun? Viel mehr als man denkt.

  • Fußball gegen Teddy! Ist Tauschen ok?

    Kinder sind Tauschweltmeister, das war schon immer so und wird auch so bleiben. Warum Tauschen wichtig und richtig ist.

  • Kaufst Du mir das?

    Kleine Kinder können mit Geld herzlich wenig anfangen. Um ihnen früh ein Gefühl für den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu vermitteln, helfen Spiele, offene Worte, Taschengeld – und der Weltspartag!

  • Doktor Hase, kannst Du helfen?

    Streicheleinheiten für kleine Seelen: Bei gestressten, verhaltensauffälligen oder sogar traumatisierten Kindern haben schon zwei Stunden Kontakt mit einem Tier pro Woche eine positive Wirkung auf Körper, Psyche und Sozialverhalten. All dies bewirken Tiere übrigens auch bei Kindern ohne Auffälligkeiten. Wir haben es selbst miterlebt!

  • Ein, zwei, vier. Oder: Wie lernen wir Zählen?

    Mit dem Zählen öffnen Kinder die Tür zu einer neuen Welt: der Mathematik. Dabei durchläuft jedes Kind fünf Stufen. Ein Lernprozess, der sich anregen und unterstützen lässt.

  • Welches Haustier ist das Richtige?

    Kinder haben ein Herz für Tiere. Aber sie müssen verstehen, dass es eigenständige Wesen sind. Ein Exkurs ins Haustierreich.

  • Was sollte ein Kind bis zur Einschulung können?

    Schon Babys haben ein Bewusstsein für Mengen. Im Laufe der Kitazeit schnuppern Kinder in die Welt aus Zählen und Vergleichen hinein. Was geht dabei in ihnen vor? Und was sollten sie bis zur Einschulung können – was brauchen sie noch nicht zu wissen?

  • Wie baut man einen Spielplatz?

    Claus Nelson-Jahr und Silke Bojak planen die Spielplätze vom kinderzimmer. Wie ihnen das gelingt, verraten die Landschaftsplaner im Interview.

  • Mit wem kannst Du immer rechnen?

    Im kinderzimmer ist rechnen Minus Langeweile gleich Spaß. Mit Calcoolio – unser Superheld für das Thema Mathematik.

  • Wie sieht die Kita von übermorgen aus?

    Vom Autofahren bis zum Einkaufen: Die Digitalisierung verändert den Alltag. Doch keine Sorge: Toben ohne Technik bleibt auch in Zukunft aktuell.

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    Umweltschutz kann gar nicht früh genug beginnen. Aber wie erklärt man es einer DreiJährigen? Wir fragen eine Expertin vom BUND.

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    Wenn Kinder nicht hören können, leben sie in ihrer ganz eigenen Welt. Ein Glück, dass Hörstörungen heute immer besser behandelt werden, weil man sie früher denn je erkennt. Über eine große, leise Erfolgsgeschichte der modernen Medizin, die auch kulturelle Auswirkungen hat.

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    Kinder lieben es, genau hinzuhören. Hat da ein Ästchen geknackt, eine Taube gegurrt, ein Wasserhahn getropft? Ein Geräuschemacher erzählt.

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    Musik ist wie ein Reiseticket: Ein paar Trommeln und Trompeten reichen uns manchmal schon aus, um von jetzt auf gleich in eine andere Welt gebeamt zu werden – oder besser gesagt: in ein anderes Land. Auch im kinderzimmer gehen wir regelmäßig auf die ganz große Reise, um singend die Welt und die Menschen und Tiere, die woanders leben, kennenzulernen.

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    Es gibt sie wirklich; die Überbegabten, die alles auf Anhieb können. Doch gerade wem alles leicht fällt, hat es manchmal schwer. Ein „Wunderkind“ erzählt.

  • Welche Verkehrsregeln müssen Kinder kennen?

    Bis zum Führerschein ist es noch weit. Aber auch um sicher über die Straße zu kommen, muss man ein paar Regeln beherrschen. Verkehrserziehung im kinderzimmer.

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    Alle mal herkommen: Jeden Morgen nach dem Frühstück finden sich die Kinder zu einem Morgenkreis zusammen, singen Lieder, lauschen Geschichten, erzählen von ihrem Erlebten und starten so gemeinsam in den Tag. Warum es dabei nicht nur um Routine und schon gar nicht ums Stillsitzen geht, erklären wir hier.

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    Töne und Klänge verbessern unser Denken. Aber was genau stellen Töne mit dem Gehirn an? Ein Experte gibt Antworten.

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    Kinder sollten eingecremt werden. Das ist richtig und wichtig – aber darüber sollte nicht vergessen werden, dass jeder Mensch die Sonne braucht.

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    Das Universum ist voller Geheimnisse. Angefangen bei der Schwerkraft: Wenn man hopst, kommt man ganz schnell wieder runter. Im kinderzimmer kommen wir aber auch noch auf ganz andere Ideen. Und manchmal sogar ins Planetarium.

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    Feuer und Wasser – beide üben eine magische Faszination auf die meisten Kinder aus. Wer ein paar Dinge beachtet, kann sein Kind aber sicher und souverän an sie heranführen.

  • Kann man Schmerzen wegsingen?

    Kinderlieder sind nicht einfach nur schön anzuhören, sie bewirken wahre Wunder, wie die neue Forschung zeigt: Sie senken den Puls – und vertreiben sogar Schmerzen!

  • Physik im Kinder­garten?

    Kindergarten ist mehr als Malen, Singen, Morgenkreis. Denn das Leben steckt voller verblüffender Phänomene. Im kinderzimmer ergründen wir sie.

  • Was brabbelst Du da?

    Unsere Stimme ist ein wichtiges Werkzeug. Kindern lernen erst noch, damit umzugehen. Sorgen wir für etwa mehr Verständnis.

  • Was ist die Natur von Kindern?

    Im kinderzimmer fördern wir den bewussten Umgang mit der Natur. Mit Liedern, Spielen und Geschichten bereiten wir uns auf die verschiedenen Phasen vor. So hat für uns jede Jahreszeit ihren Reiz. Auch drinnen.

  • Wie viel Handy darf mein Kind?

    Digitale Technik verändert unser Leben. Auch die Allerjüngsten sind fasziniert von diesem blinkenden Ding, das Mama und Papa ständig benutzen. Soll man ihnen das verweigern?

  • Instrumente einfach selbst bauen?

    Und was machen wir heute – basteln oder musizieren? Wieso nicht beides? Ist doch schön, wenn man das eine tun kann, ohne das andere zu lassen.

  • Warum ist die Milch nicht grün?

    Wenn Kühe so viel Gras fressen, warum ist die Milch dann weiß? Der Bauernhof: Für uns der einzige Ort, der vielleicht noch lehrreicher ist als das kinderzimmer.

  • Stadt oder Land: Wo wohnen Kinder besser?

    Große Stadt, weites Land oder irgendwas dazwischen. Zum Wohl der Kinder sollte man bei dieser Frage eines nicht außer Acht lassen. Sich selbst.

  • Wer weiß ganz genau bescheid?

    Im kinderzimmer bringt uns unser Wissen überall hin. Mit Know Howdy – Euer Superheld für Umwelt und Technik. Zusammen gehen wir auf ganz große Expedition!

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    Tanzen ist für viele ein reines Vergnügen. Es ist aber noch viel mehr. Tanzpädagogin Susanne Bargfrede erzählt, was das Tanzen mit Körper und Geist machen.

  • Müssen Kinder immer so laut sein?

    Schreien, hopsen, singen, Stühle rücken, trommeln: In einer Kita kulminieren Dutzende Geräusche zu einer regelrechten Kakofonie. Kindern und Erwachsenen kann da schnell der Kopf dröhnen. Christian, Erzieher bei der kinderzimmer-Kita Inselpark, erzählt, wie man mit Lärm am besten umgeht – und was Bindung mit Lärmresistenz zu tun hat.

  • Hast Du Töne?

    Pupsen, glucksen, klatschen: Schon Säuglinge sind Meister darin, Geräusche zu machen, wenn auch unbewusst. Mit der Zeit entdecken Kinder, dass sie ihren Körper bewusst nutzen können, um Geräusche von sich zu geben – aus denen dann irgendwann ganze Klangabfolgen werden. Vorhang auf für unsere kleinen Klangkörper!

  • Sind Doktorspiele erlaubt?

    Wenn Kinder auf Entdeckungstour gehen, bleiben wir am besten gelassen. Denn ein positiver Umgang mit frühkindlicher Sexualität stärkt das Selbstvertrauen.

  • Wer trällert denn da so schön?

    Im kinderzimmer ist Vielfalt Musik in unseren Ohren. Mit den Sonic Kids – Eure Superhelden für das Thema Musik!

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    Kleinkinder erkennen sich zu Beginn ihres Lebens noch nicht selbst im Spiegel. Bis sie verstehen, wer sie da anblickt, muss das gerade aufblühende Selbstbewusstsein noch viel lernen.

  • Warum beißen Kinder?

    Für Pädagogen wie für Eltern ist Beißen oft eine Herausforderung. Wir möchten beide Seiten betrachten: die des Beißers, und die des Gebissenen.

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    Kinder lernen früh: Wenn ich hübsch bin, ist alles leichter. Ich habe mehr Freunde und muss mich weniger anstrengen. Was für ein Trugschluss!

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    Muss ich mit dem Kind zum Arzt? Diese Frage stellt sich immer wieder im Kindergartenalter, meist viele Male pro Jahr. Wie man sie beantwortet, kann die Tagesplanung und die Stimmung einer ganzen Familie durcheinanderwirbeln. Und die Sprechstunde eines Mediziners. Was tun bei leicht überhöhter Sorge?

  • Was passiert im Pipi-Kacka-Land?

    Beim Wickeln läuft nicht immer alles nach Plan. Jetzt heißt es gelassen bleiben. Und liebevoll. Und kreativ. Denn Wickeln ist essentiell.

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    Kinder lernen sich und die Umwelt vor allem mit ihrem Körper kennen. Und wenn es beim Spielen im Matsch, beim Barfußlaufen oder beim Malen mit der Fingerfarbe mal schmutziger zugeht, ist’s auch egal! Denn Dein Kind wird mindestens genau so fix und einfach wieder sauber. Dabei gilt es allerdings ein paar Dinge zu beachten.

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    Trotz, Wut, oder Tollpatschigkeit? Wo Kleinkinder leben, geht immer was zu Bruch. Sechs Gründe, warum vor ihnen nichts sicher ist und wie Eltern darauf richtig reagieren.

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    In puncto Bewegung hat jedes Kind seinen eigenen Kopf – aber vor allem seinen eigenen Körper. Über die Balance zwischen Action und Ommmmm.

  • Wozu ein Schnuffeltuch?

    Es ist Begleiter durch dick und dünn. Ist Tuch, Decke oder Lappen. Und auch wenn Eltern den drängenden Wunsch verspüren, das Ding regelmäßig in die Waschmaschine zu stopfen – Sicherheit und Sauberkeit lassen sich nicht immer ideal verbinden.

  • Kann Dein Kind nicht schlafen?

    Dann probier es doch mal mit dieser Wolkenreise-Geschichte. Viel Spaß beim Vorlesen (aber nicht dabei einschlummern...)

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    Für eine optimale Balance zwischen Toben, Essen und Kreativsein braucht es Ruhephasen. Wie wir Kinder auf Traumreisen schicken und die Phantasie anregen.

  • Wie lecker schmeckt gesund?

    Im kinderzimmer hören wir beim Thema gesunde Ernährung weniger auf unser Bauchgefühl. Dafür umso mehr auf den Rat einer renommierten Ernährungswissenschaftlerin.

  • Wie viel Zucker ist okay?

    Faustregel: eine Kinderhand. Süßigkeiten, die in ein Händchen passen, sind als tägliche Menge im Rahmen einer gesunden Ernährung in Ordnung.

  • Hauptsache, es schmeckt?

    Und was ist mit Tischregeln? Messer und Gabel? Hände waschen? Im kinderzimmer machen wir Kindern Esskultur schmackhaft. Mal probieren?

  • Wie entwickeln sich die Sinne?

    Sehen, fühlen, hören riechen, schmecken – mit ihren fünf Sinnen erforschen Kinder die Welt. Im kinderzimmer gehen wir wir jeden Tag auf Entdeckungsreise.

  • Wie lernt man lernen?

    Kinder und Konzentration – das geht nicht immer zusammen. Im kinderzimmer helfen uns dabei feste Rituale. Und eine Erkenntnis: Nur wer den Kopf regelmäßig ausschaltet, kann ihn auch fokussiert einschalten.

  • Wer macht uns fit fürs Leben?

    Im kinderzimmer machen wir alle Kinder stark fürs Leben. Mit Fitmon – Euer Superheld für die Themen Körper, Bewegung und Gesundheit.

  • Welche Rechte haben Kinder?

    Wir im kinderzimmer tragen für den Kinderschutz der uns anvertrauten Kinder die Verantwortung. Darum schaffen wir in all unseren Einrichtungen einen Rahmen, in dem diese sensiblen Themen offen angesprochen werden können – von Kindern, Eltern und Erziehern.

  • Darf eine Erzieherin ein Kopftuch tragen?

    Filiz Özyurt arbeitet als sozialpädagogische Assistentin im kinderzimmer. Sie trägt einen Hidschab – und findet das völlig normal. Und die Kinder?

  • Ist der liebe Gott auch mal böse?

    Urknall oder Zufall. Gott, Allah oder Buddha – im kinderzimmer glauben wir, dass man verschiedene Sachen glauben und trotzdem Seite an Seite leben kann.

  • Was tun, wenn meinem Kind langweilig ist?

    Am besten nichts – darin sind sich die Experten einig. Denn Kinder müssen selbst lernen, was sie glücklich macht. Langeweile gibt ihnen die Gelegenheit dazu.

  • Wut, Trauer, Tränen – wohin mit den Gefühlen?

    Nur wer seine Gefühle äußern darf und Gehör findet, lernt mit ihnen umzugehen. Im kinderzimmer haben wir viele Ideen und Spiele, die dabei helfen.

  • Warum mobben Kinder?

    Wie Du Mobbing erkennst und was dann zu tun ist. Strategien zur Vermeidung und Begleitung von Konflikten.

  • Demokratie im Kinder­garten?

    Kinder an die Macht und Kekse für alle? Wie kann man sich das vorstellen, wenn schon die Kleinsten Gemeinschaftssinn und Mitbestimmung üben?

  • Kann eine Kinderfreundschaft für immer sein?

    Die Kita ist der Ort, an dem die ersten Kinderfreundschaften geschlossen werden. Wie funktioniert das? Und welchen Einfluss haben wir Eltern darauf?

  • Kann man Toleranz lernen?

    Nichts ist für Kinder spannender als das Neue, das Andere. Muss die Frage daher nicht eher lauten: Kann man Toleranz verlernen? Und wenn ja, warum?

  • Hat mein Kind eine Maise?

    Manchmal sieht ein Kind, was Du nicht siehst. Viele Kinder haben einen imaginären Begleiter. Ein Grund zur Sorge ist es nicht. Im Gegenteil.

  • Mein Kind macht mich wahnsinnig. Was tun?

    Gelassenheit ist ein Weg, wenn Kinder uns zur Verzweiflung treiben. Verständnis könnte der vielversprechendere sein.

  • Wie verhandle ich mit meinem Kind?

    „Erst räumst du dein Zimmer auf, dann essen wir Eis!“ Funktioniert das so? Ist das überhaupt ein guter Deal? Wir rufen alle Verhandlungspartner an einen Tisch.

  • Brauchen Kinder Vorbilder?

    Kindern lernen durch imitieren. Sie können gar nicht anders. Die Frage also ist: Welche Vorbilder wollen wir sein?

  • Ist Oma jetzt ein Engel?

    Traurig aber wahr: Das Leben ist nicht immer bunt und leicht. Aber auch schwere Themen lassen sich kindgerecht vermitteln.

  • Wie kommt das Baby in den Bauch?

    Kinder wollen alles wissen. Mit Fragen erschließen sie sich ihre Welt. Gut, wenn man ein paar schlaue Antworten parat hat.

  • Welche Regeln brauchen Kinder?

    Nach dem Essen Zähne putzen! Regeln aufstellen ist leicht. Aber wie schaffen wir es, dass sich alle dran halten. Und: Muss das überhaupt sein?

  • Und wenn ein Kind zwei Papas hat?

    Keine Familie ist wie die andere. Aber wie sieht die perfekte Familie aus? Wie sollte ein Kind aufwachsen? Autorin Mirna Funk hat ein Buch darüber geschrieben. Schauen wir doch mal rein.

  • Ich plus Du gleich was?

    Im kinderzimmer ist Gemeinschaft Herzenssache. Mit Helpforce One – Eure Superhelden für das Thema soziale und kulturelle Umwelt. Unser Motto: Ich plus Du gleich wir!

  • Ist mein Kind schon reif für die Kita?

    Mit 3 Jahren in den Kindergarten. Früher war alles so einfach. Und heute? Wir haben eine Expertin für Entwicklungspsychologie gefragt.